Heidenheim / Susanne Holl Konstantin Holl, Moritz Wolf und Mika Maier waren in Damüls erfolgreich.

In Damüls im Bregenzerwald wurde Anfang März das Sölden-Gedächtnis-Rennen der Jugend und Aktiven, bestehend aus zwei Riesenslaloms am ersten Wettkampftag und einem Team-Parallelslalom am zweiten Wettkampftag, ausgerichtet. Bei diesen zum Deutschlandpokal zählenden DSV-Punkterennen waren mit Konstantin Holl und Moritz Wolf vom SC Heidenheim sowie Mika Maier von der TSG Nattheim erneut Starter aus dem Kreis vertreten. Erstmals sahen sich Ausrichter und Rennläufer tatsächlich mit Neuschnee konfrontiert – in dieser Saison bislang eine Seltenheit. In der Nacht auf den ersten Wettkampftag fielen rund 50 Zentimeter Neuschnee. Der musste von den Helfern erst mal von der Rennstrecke entfernt werden. Die meisten Rennläufer nutzten die Startverzögerung mit einer vorangestellten Trainingseinheit: Sie gingen ohne große Umschweife im Tiefschnee powdern.

Rechtzeitig zum Start hatten alle drei Athleten jedoch wieder auf Rennmodus geschalten und konnten bei beiden Riesenslaloms mit guten Zeiten glänzen. Konstantin Holl schaffte es beide Male in der Altersklasse U 21 mit einem zweiten und dritten Platz, wie schon bei den Schwäbischen Meisterschaften, auf das Podest. Bei den Aktiven wurde Moritz Wolf zweimal Elfter und Mika Maier einmal Zwölfter.

Beim zur Skiliga Baden-Württemberg zählenden Team-Parallelslalom war nur noch Konstantin Holl am Start. Moritz Wolf und Mika Maier hatten sich aus beruflichen Gründen nicht für diese Rennserie gemeldet. Auch hier konnte Holl erneut mit seinem Team mit dem vierten Platz überzeugen. Mit seinem Team unterlag er im Halbfinale dem späteren Sieger Albstadt und das kleine Finale ging gegen Ulm mit wenigen hundertstel Sekunden denkbar knapp verloren. Das Team qualifizierte sich als Gesamtfünfter für das Deutschlandfinale der Skiliga.

Zu diesem Zeitpunkt stand noch nicht fest, dass sämtliche Wettkämpfe wegen der Corona-Pandemie abgesagt werden müssen. Damit waren die Rennen in Damüls für die Skirennläufer das Saisonfinale und es bleibt abzuwarten, wann die Liftbetriebe in den Skigebieten wieder öffnen, um sich auf die neue Saison vorzubereiten.