Die Heidenheimer Skaterszene ist seit der Eröffnung der Anlage im Brenzpark sehr aktiv. Die Anlage wird von Kinder und Jugendlichen stark frequentiert, sie ist ein beliebter Treff von verschiedenen Gruppierungen wie BMX-Sportlern, Skatern, Scooter-Fahrer. Seit der Corona-Pandemie gewinnt die Anlage noch mehr an Popularität.

Im Zuge der Oberbürgermeister-Wahlen haben die Kandidaten den Dialog mit den jungen Menschen gesucht. So war auch Michael Salomo in Begleitung von Stadtrat Fabian Rieck vor Ort an der Skater-Anlage. Die Jugendlichen berichteten, dass sie hier regelmäßig einen Großteil ihrer Freizeit dort verbringen, in der Spitze treffen sich bis zu 200 Kinder und Jugendliche. Da die Anlage jedoch zunehmend „in die Tage gekommen“ ist, wünschen sich die jungen Leute bessere Rahmenbedingungen, um vernünftig trainieren zu können.

OB-Kandidat Salomo bat im Anschluss an das Gespräch den Integrationsbeauftragten des Heidenheimer Sportbundes, Eduard Marker, hinzu. In den Folgegesprächen mit der mobilen Jugendarbeit der Stadt Heidenheim, die seit Jahren die Skaterszene betreuend unterstützt, kam der Gedanke auf, die Skater an den HSB anzugliedern.

„Als Integrationsbeauftragter ist es meine Aufgabe, den Verein für Außenstehende zu öffnen. Es geht darum, Konzepte und Projekte zu entwickeln, um neue Mitglieder für den Hauptverein zu gewinnen, Integration in allen Formen zu betreiben“, so Marker. Zunächst soll die Zusammenarbeit im Rahmen des Integrationsprojektes „respect2gehter“ stattfinden, doch Marker könnte sich auch die Gründung einer eigenen Skate-Abteilung gut vorstellen.

Update Donnerstag, 17. Juni:

Die Stadtverwaltung Heidenheim lässt wissen: „Weder hat sich eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter der Mobilen Jugendarbeit der Stadt Heidenheim an dem beschriebenen Gespräch zwischen Michael Salomo und Eduard Marker beteiligt, noch an den beschriebenen Folgegesprächen. Es gab zwar eine Einladung an die Mobile Jugendarbeit der Stadt. Die Einladung wurde aber vonseiten der Stadtverwaltung mit Hinweis auf die Neutralitätspflicht abgelehnt.“