Die erste Herrenmannschaft der SG empfing am Samstag in der Heidenheimer Landkreishalle das Team aus Illertal zum letzten Spiel der Hinrunde. Während die Gäste auf Platz vier standen, war das Team von Coach Steffen Schober aktuell auf dem zweiten Tabellenplatz.
Die SG Illertal, eine Spielgemeinschaft aus dem Raum Vöhringen und Bellenberg kam gut ins Spiel, während die Hausherren sich schwertaten. Das gesamte Team wirkte deutlich weniger spritzig als beim Erfolg im Bezirkspokal unter der Woche. Einfache Aktionen misslangen und der Angriff ging viel zu oft in den Block oder gar meterweise ins Aus. Dennoch gewann Alb/Brenztal den ersten Satz mit 25:22. Auch der zweite Durchgang war kein Leckerbissen für die Zuschauer. Trotz anfänglicher Führung ließ man den Gegner immer wieder gefährlich nahe herankommen und leistete sich bis zum Satzerfolg mit 26:24 zu viele Ungenauigkeiten. Ein enges Rennen blieb es auch im dritten Spielabschnitt, am Ende ließ die SG aber nichts mehr anbrennen und holte mit 25:23 die vollen drei Punkte für die Tabelle.
Auf Rang drei in die Pause
„Das war ein Arbeitssieg heute, sicherlich kein besonders schönes Spiel. Vielleicht waren nach dem guten Auftritt am Mittwoch im Pokal die Erwartungen auch zu hoch“ konstatiert Trainer Schober und Routinier Stephan Kaiser fügt an: „Drei Punkte stinken nicht“. Das Team überwintert nun auf einem guten dritten Tabellenplatz und kann am 10. Januar 2026 unbeschwert in die Rückrunde starten. Dann geht es gegen den bislang ungeschlagenen Tabellenführer VfB Ulm II. Es spielten: Schlegel, Kaiser, Hirschle, Rudolph, Fezer, Abele, Levi Schober, Moch, Sauter, Spielvogel
Damen tanken Selbstbewusstsein
Kurz vor der Weihnachtspause konnten die Damen der SG Volley Alb/Brenztal nochmals Selbstvertrauen tanken. In einem ansehnlichen Spiel gegen die TG Biberach, die aktuell die Tabelle anführt, gab es zwar eine 1:3-Niederlage, aber durchaus gute Leistungen. Dabei waren die Vorzeichen nicht gut, beim Aufwärmen verletzte sich schon Zuspielerin Lara Janik, die eigentlich die angeschlagene Caro Behr vertreten sollte. Nun hieß es auf die Zähne beißen und der verletzte Daumen von Behr wurde getaped. Im ersten Durchgang wurde noch zu zaghaft angegriffen, was die Biberacher Abwehr vor keine Probleme stellte. Die TG spielte zunehmend schlagkräftiger über ihre Diagonalposition und gewann 25:16.
Trainerin Bettina Peller sprach in der Pause nochmals die eigenen Stärken an und baute ihr Team auf. Der zweite Satz war ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit vielen langen Rallyes. Diagonalangreiferin Alina Janik setzte kraftvoll Akzente, zudem fanden die Mittelblockerinnen immer wieder die Löcher in der gegnerischen Abwehr. Es blieb bis zum Schluss eng, ein letzter Fehler bescherte Biberach aber auch diesen Satz.
Die Älblerinnen gaben trotzdem nicht auf und der dritte Durchgang war wohl der bisher beste, den das Team in der bisherigen Oberliga Saison gespielt hat. Konsequent und ohne Einbrüche wurde Biberach ausgespielt. Keine Auszeiten und keine Spielerwechsel konnten den Rhythmus stören und die SG gewann mit 25:17. Allerdings wurde dieses Niveau nicht gehalten und es schlichen sich wieder Leichtsinnsfehler ein und der vierte Abschnitt ging deutlich verloren (15:25).
Damit steht die SG weiter auf dem Relegationsplatz. Nach der Weihnachtspause gilt es, sich weiter von der Abstiegszone abzusetzen. Weiter geht es am 10. Januar in der heimischen Lindenhalle mit dem Spiel gegen Schlusslicht Ludwigsburg II. Es spielten: Janik, Fähnle, Behr, Heussler, Junginger, Bretz, Kupferschmied, Strehle, Rothofer
Erste Punkte für die SG II
Ebenfalls in Biberach spielte die zweite Damenmannschaft, trat zum Kellerduell der Landesliga gegen die „Dritte“ der Gastgeberinnen an. Dabei ging der erste Satz trotz einer beeindruckenden Aufschlagserie von Selina Schmidt und einer 10:2-Führung knapp mit 23:25 verloren. Dann lief es aber, die nächsten beiden Durchgänge gingen jeweils mit 25:16 an die SG.
Der vierte Satz verlief ausgeglichen, bis zum Spielstand von 15:15 lieferten sich beide Mannschaften intensive Ballwechsel. Nach dem 24:20 für die SG kam die Heimmannschaft nochmals auf 24:22 heran. Mia Fähnle wurde eingewechselt und verwandelte den entscheidenden Punkt – der Jubel war groß. Mit diesem verdienten 3:1-Erfolg konnte die SG Volley Alb/Brenztal II endlich die ersten drei Punkte der Saison einfahren.
Es spielten: Boss, Brezina, Mahlich, Gerteisz, Peller, Schmidt, Fähnle, Hosinner, Heiske, Fuchslocher, Daschke, Balaton, Edel

