Das Feiertagswochenende lief für die Verbandsliga-Ringer der TSG Nattheim nach Maß. Bei zwei Heimkämpfen am Samstag und Montag feierten die Nattheimer zwei Siege. Zunächst trat die TSG gegen die KG Wurmlingen/Tuttlingen an und behielt mit 18:13 die Oberhand. Am Tag der Deutschen Einheit war der Aufsteiger vom KSV Trossingen zu Gast – und die TSG siegte mit 21:14.

Gegen die KG Wurmlingen/Tuttlingen profitierte die TSG davon, dass die Gäste ihre beiden italienischen Topringer nicht aufboten. So sicherten sich die Hausherren in beiden Gewichtsklassen die volle Punktzahl in der Mannschaftswertung. Allerdings musste auch die TSG aufgrund krankheitsbedingter Ausfälle umstellen.

Török und Nagy siegen souverän

Im Verlauf des Abends verbuchten beide Mannschaften fünf Siege, die TSG erzielte aber die höheren Wertungen. Die Ungarn Tamas Török (57F/14:1 gegen Gentrit Mustafa) und Mihaly Nagy (130G/Schultersieg gegen Marc Buschle) gewannen ihre Kämpfe überlegen. Gegen Faik Iseni hatte Andreas Wiedemann (86G) keine Mühe und sicherte den Überlegenheitssieg.

Nik Wähner (98F) bestimmte den Kampf gegen Antonio Milazzo und fuhr einen ungefährdeten 3:0 Punktsieg ein. Den fünften Sieg erkämpfte Florin Cutitaru (61G) gegen Yasin Kink. Mit einem Takedown brachte er den Wurmlinger in die Bodenlage und sammelte dort Wertungen zum Überlegenheitssieg.

Niederlagen mussten Bernhard Amann (71G), Eduard Davidov (66F) und Alexander Eßlinger (80F) einstecken. David Merkle (75F) verletzte sich in seinem Kampf. Damit siegte die TSG mit 18:13 und holte die ersten zwei Mannschaftspunkte des Wochenendes.

Zwei Tage später stand gegen den KSV Trossingen der nächste Heimkampf auf der Tagesordnung. In überzeugender Manier gewannen die Nattheimer sechs Kämpfe. Von der Erkältung genesen, startete Jan Riek (80F) furios gegen den Mathieu Gründig und bezwang seinen Gegner mit einem Schultersieg.

Starkes Comeback von Andreas Wiedemann

Tamas Török (61G) zeigte gegen den ehemaligen Bundesligaringer Florin Gavrila tolle Techniken, nutzte seine Größenvorteile geschickt aus und sicherte damit einen Punktsieg. Eduard Davidov (66F) fand wieder in die Siegesspur und dominierte Sascha Grohs, wodurch nach dem Überlegenheitssieg die nächsten vier Punkte für die Nattheimer raussprangen.

Eine gute Kampfmoral zeigte Andreas Wiedemann (86G) gegen Philipp Tolsdorf, der einen 1:8-Rückstand noch in einen 14:10-Punktsieg. Nik Wähner (98F) steuerte kampflos vier Punkte bei, Mihaly Nagy (130G) zeigte gegen Andy Ruf seine Klasse und sicherte sich in der ersten Runde den Überlegenheitssieg.

Auswärts beim KSV Unterelchingen gefordert

Trotz der 6:24-Niederlage zeigte Florin Cutitaru (61G) gegen den nächsten langjährigen Bundesligaringer Veaceslav Mamulat einen tollen Kampf. Bis 71 kg stellte Nattheim keinen Ringer und überließ Maxim Mamulat die Punkte. Bernhard Amann (75F) trat stattdessen eine Gewichtsklasse höher an und unterlag durch Überlegenheitsniederlage.

Einen ausgeglichenen Kampf zeigte Jürgen Hartung (75G) gegen Daniel Ehler, der durch vier Ein-Punkte-Wertungen den Gästen einen Punktsieg bescherte. Der Erfolg hatte aber keine Auswirkungen mehr, die TSG holte sich im zweiten Kampf des Wochenendes den zweiten Sieg und liegt nun auf dem dritten Platz. Gute Chancen auf die nächsten Punkte haben die Nattheimer an diesem Samstag: Um 20 Uhr geht es zum noch sieglosen KSV Unterelchingen.

Herbrechtingen