Berlin / sid Deutscher Verband streicht den Lebensgefährten der Olympiasiegerin nach Kritik aus Betreuerstab.

Die Sprengkraft der Nachricht war den Verantwortlichen der Deutschen Eisschnelllauf-Gemeinschaft (DESG) vorm Start in die Weltcup-Saison am Freitag in Minsk bewusst. Mit der Entscheidung, Matthias Große, Lebensgefährte Claudia Pechsteins, aus dem Betreuerstab des  Nationalteams zu verbannen, ging der Verband auf Konfrontationskurs zur fünfmaligen Olympiasiegerin.

Als Grund hatte Sportdirektor Matthias Kulik Großes „teilweise unsachgemäße und dadurch verbandsschädigende mediale Aussagen gegen unsere aktuelle leistungssportliche Verbandsstrategie“ genannt. Man sehe sich entgegen der Äußerungen mit einem starken Betreuerteam auf dem richtigen Weg. Claudia Pechstein hatte Große nach dem überraschenden Rücktritt von DESG- Präsidentin Stefanie Teeuwen am Donnerstag als Nachfolger vorgeschlagen. Im Anschluss machte auch er keinen Hehl aus seinen Ambitionen. Der Verband brauche „Hilfe und ein klares Konzept, damit er überlebt“. sid