Vor dem Kreisliga-B-Spiel zwischen der SG Herbrechtingen/Bolheim gegen die SG Steinheim/Gerstetten II am Sonntag wurde dem vor zwei Wochen im Alter von 53 Jahren verstorbenen Gerd Illenberger gedacht, der sich über Jahrzehnte hinweg um den Fußballsport verdient gemacht hat.

Der Herbrechtinger Fußball-Abeilungsleiter Rudi Geiger erinnerte in seiner Ansprache an Illenbergers Werdegang. Obwohl er durch eine Krankheit als Kind zunächst schwierige Voraussetzungen hatte, ließ sich der Bolheimer in seiner Fußballbegeisterung nicht bremsen und spielte von frühster Jugend an für den SV. Ab der C-Jugend war er dann Torhüter, absolvierte später 440 Spiele bei den Aktiven des SVB.

Mit 34 Jahren beendete Illenberger seine Karriere als Spieler und machte nahtlos an der Seitenlinie weiter. Er trainierte Jugendteams und auch die erste Mannschaft, war Jugendleiter des Vereins und engagierte sich für die Spielgemeinschaft mit der TSV Herbrechtingen. Besonders bekannt war Illenberger zudem für die zahlreichen Jugendcamps und Ausfahrten, die er über die Jahre hinweg organisiert hat. tj