Das Ende war dann doch etwas unwürdig. Die HSB-Turnerinnen hatten vor der Schlussrunde in der 2. Liga zwar nur noch eine theoretische Chance auf den Klassenerhalt, stiegen nach der Streichung des Wettkampftages aufgrund der Pandemielage dann aber kampflos in die 3. Liga ab. „Das war schon schade, aber bei uns geht der Blick nach vorn“, sagt Trainerin Judith Schneider.

Das Team bleibt zusammen

Personell wird der HSB unverändert in die neue Saison gehen, auch Elisa Kuen will trotz anstrengendem Studium nochmals angreifen. Auf eine Verstärkung aus dem Ausland wollen die Heidenheimerinnen dagegen verzichten. „Mit unserem Team müssen wir schon in der 3. Liga bestehen und zumindest um den Wiederaufstieg kämpfen können“, so Schneiders Hoffnung.

Um Heimwettkampf beworben

Und vielleicht bekommen nach langer Zeit auch mal wieder die hiesigen Fans Gelegenheit zum Anfeuern. Der HSB hat sich um die Austragung eines Wettkampfs der Drittligasaison beworben. Wann diese beginnt ist allerdings noch offen, die Ligaversammlung wurde wegen Corona erst einmal verschoben.

Dennoch bereiten sich die Heideneimerinnen so gut wie möglich vor. „Zur Zeit dürfen wir normal trainieren“, berichtet Schneider, die mit ihrem Kollegen Zsolt Lengyel und den weiteren Trainerinnen rund 130 Kinder und Jugendliche betreut. Damit ihre Schützlinge einigermaßen im Rhythmus bleiben, haben die Coaches auch Testwettkämpfe durchgeführt. Bis auf eine kurze Pause um Weihnachten herum soll auch weiter an den Geräten geübt werden. Vorausgesetzt, es gibt keine neuen Corona-Bestimmungen.