Radserie „Im Sattel“

Mehr Tempo, mehr Ablenkung: Wie sich der Radverkehr auch im Landkreis Heidenheim verändert hat

Pedelecs bringen mehr Tempo, E-Scooter neue Konflikte und das Smartphone sorgt für Ablenkung: Der Verkehr auf zwei Rädern steht auch im Landkreis Heidenheim vor neuen Herausforderungen. Im fünften Teil der Radserie „Im Sattel“ erklären Maximilian Maier und Jürgen Schaffranek von der Jugendverkehrsschule Heidenheim, wo die größten Risiken liegen und welche Regeln oft vergessen werden. Außerdem verdeutlichen die beiden Polizeibeamten, warum Rücksicht manchmal wichtiger ist als das eigene Recht.

Smartphone am Lenker, Kopfhörer auf den Ohren, Pedelecs und E-Scooter: Die Fortbewegung auf zwei Rädern ist vielfältiger geworden. „Der Verkehr hat sich verändert. Die Leute sind mobiler geworden“, sagt Jürgen Schaffranek von der Jugendverkehrsschule Heidenheim, die in die Zuständigkeit des Referats Prävention des Polizeipräsidiums Ulm fällt. Gemeinsam mit seinem Kollegen Maximilian Maier bildet der Polizeibeamte Schulklassen im Landkreis Heidenheim im sicheren Radfahren aus.

Die Grundlagen ihrer Ausbildung haben sich trotzdem kaum verändert. Vorfahrt, richtiges Linksabbiegen und vor allem Aufmerksamkeit stehen im Mittelpunkt. Denn eines fällt den beiden Beamten nicht nur auf den Straßen im Landkreis immer wieder auf: „Manche meinen, Verkehrsregeln gelten für Radfahrer oder E-Scooter-Fahrer nicht“, sagt Schaffranek. Doch auch auf zwei Rädern sei man Verkehrsteilnehmer.