Die Konrad-Adenauer-Stiftung hat den Deutschen Lokaljournalistenpreis 2020 vergeben. Die HZ-Serie von Redakteur Marc Hosinner über den Schmerzmittel-Missbrauch im Amateursport kam in die Endauswahl und war damit unter den zehn besten Beiträgen, die eingereicht wurden. Insgesamt waren 309 Einsendungen im Wettbewerb.

Der erste Preis des Wettbewerbs ging an den „Südkurier“ aus Konstanz für seine Corona-Berichterstattung mit dem Schwerpunkt: Was passiert, wenn die Schweizer Grenze abgeriegelt wird? Zweiter Preisträger ist die Hamburger Morgenpost mit einer Berichterstattung über „Jüdisches Leben in Hamburg“, den dritten Preis gewann der Hanauer Anzeiger für die Berichterstattung nach dem rassistisch motivierten Terroranschlag.

100 Sportler im Landkreis Heidenheim befragt

Marc Hosinner hat in seiner HZ-Serie, die im Dezember 2020 erschienen ist, 100 Sportler aus dem Landkreis Heidenheim nach ihrem Schmerzmittel-Gebrauch befragt, zahlreiche Experten zum Thema interviewt, darunter den Arzt und früheren Fechter Dr. Fabio Cedrone und den Ex-FCH-Profi Tim Göhlert, der heute ebenfalls als Arzt arbeitet.

Hosinner konnte zeigen, dass die Gefahren, die mit Schmerzmitteln verbunden sind, vielen Sportlern nicht bewusst sind. Die Einnahme der günstigen und rezeptlos erhältlichen Arzneimittel sind aber selbst im Amateurbereich weit verbreitet.

Nachlesen kann man alle Teile der Serie hier: