„Bei der Hitze ist es wichtig, die Pferde nach dem Ritt kühl abzuduschen und diese anschließend zurück in den Stall zu stellen, damit sie keine Kreislaufprobleme bekommen“, sagt Carla Schweizer von RV Heidenheim.

Auch Turniertierärztin Melanie Esser-Hönig, die für die Tierarztpraxis Heller im Einsatz ist, hat immer ein Auge darauf, dass die Reiter ihre Tiere im Anschluss an die Springen ausreichend abkühlen. „Die Pferde können genau wie wir Menschen durch die Hitze und die Belastung Kreislaufprobleme bekommen“, sagt die Veterinärin und fügt hinzu: „Das erkennt man unter anderem daran, dass die Tiere zu schwanken beginnen und eine erschwerte Atmung haben.“

Notfalls gibt‘s Infusionen

Die Pferde werden dann mit Infusionen behandelt, um den Kreislauf zu stabilisieren. Bei besonders schweren Fällen bekommen die Tiere zudem Cortison gespritzt. Um genau solche Extremsituationen zu vermeiden beginnt Carla Schweizer ihre Schimmelstute V Power DK nach dem Springen behutsam abzubrausen.

„Ich beginne mit den Beinen“, erklärt die 22-Jährige und ergänzt: „Das ist schonender für das Pferd und tut dem Kreislauf gut.“ Nach und nach bekommt das Tier eine wohltuende Dusche, wird anschließend getrocknet und kommt dann zurück in den kühlen Stall.

Und was ist mit Tieren, die von auswärts zum Turnier kommen? „Bei Pferden, die im Hänger unterwegs sind, sollte darauf geachtet werden, dass sie ein luftiges Schattenplätzchen haben“, so Melanie Esser-Hönig.

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Heidenheim