Heidenheim / Lis Fautsch Beim ersten internationalen European Circuit kam kein Heidenheimer in die Top 64.

Am Wochenende war die Jugend des Fechtzentrums Heidenheim in Budapest beim European Circuit am Start. Unter 324 Fechtern im Herrendegen konnten aber nur drei Heidenheimer das Gefecht im 256er Tableau für sich entscheiden, wo auch für alle drei Endstation war.

Max Eberhardt, der mit fünf Siegen und nur einer Niederlage ins Turnier gestartet war, konnte sich im ersten Gefecht 15:14 gegen die Ungarn Domonkos Regely durchsetzen, musste aber im Einzug unter die Top 64 eine 15:14 gegen die Russen Mikhail Kazmin hinnehmen und belegte Platz 76. Matthew Bülau gewann sein erstes Duell gegen den Bulgaren Aleks Kostadinov 15:6, verlor danach gegen den Schweizer Sven Vineis 15:10 und erreichte im Endklassement Platz 86. Vince Vogel gewann gegen den Ukrainer Plaksin 15:11, verlor aber dann gegen den Israeli Rani Anihoam 11:15 und wurde 112. Hendrik Breker belegt Platz 183, Jannik Ritz Platz 191, Benedict ,Schenkengel Platz 218 und Jonas Boorz Platz 273.

Bei den Damen lief es nicht besser. Unter 291 gemeldeten Fechterinnen konnten sich vier der fünf Heidenheimerinnen für die Direktausscheidung qualifizieren. Patricia Schulenburg holte sich durch eine gute Vorrunde mit fünf Siegen und einer Niederlage ein Freilos im 256er K.O., verlor aber im 128er im Sudden Death gegen die Britin Julia Caron 8:9 und belegt Platz 67.

Giulia Albrecht gewann ihr Auftaktgefecht im 256er gegen die Ungarin Mathe Csenge 15:9, verlor anschließend gegen die Italienerin Margherita Baratta deutlich 5:15 und belegte Platz 86. Carolina Alves de Lima konnte sich im 128er K.O. knapp 15:14 gegen die Bulgarin Imogen Bulmann durchsetzen, verlor danach 14:15 gegen die Ungarin Gyongyver Kalman und erreichte Platz 113. Anna Karsten gewann ihr Gefecht gegen Yeva Godvana aus der Ukraine 15:14, verlor anschließend gegen die Italienerin Chiara de Piccolo 6:15 und belegte Platz 120. Mariella Tomic schaffte die Vorrunde nicht und belegte Platz 256.

Fautsch in Genf

Lis Fautsch war derweil beim Satellitenturnier in Genf zum ersten Mal in dieser Saison im Einsatz. Satellitenturniere werden neben Grand Prixs und Weltcups als dritthöchste Kategorie des internationalen Fechtverbandes gewertet. Unter 89 Teilnehmerinnen schaffte Fautsch drei Siege und musste zwei Niederlagen in der Runde einstecken. Sie gewann nach einem Freilos im 128er K.O. gegen die Italienerin Marta Lombardi 15:12. Im Einzug unter die Top 16 verlor sie allerdings gegen die Französin Camille Hermay und belegt im Endklassement den 26. Rang.