Heidenheim / Lis Fautsch Beim Weltcupturnier in Havanna belegt die Heidenheimerin den 30. Platz.

Bei 30 Grad starteten die drei HSBlerinnen unter kubanischer Sonne ins neue Fechtjahr. Unter 188 Teilnehmern zeigte dabei Nadine Stahlberg ihre Klasse. Nach einem etwas durchwachsenem Start mit drei Siegen und drei Niederlagen wartete schon in der ersten Direktausscheidung mit Lyubov Shutova aus Russland eine erfahrene Fechterin. Doch Stahlberg ging schnell mit vier Treffern in Führung und gewann schließlich 15:10. Im Kampf um den zweiten Wettkampftag besiegte sie die Hongkong-Chinesin Chan 15:13.

Im 64er-Tableau stand sie der Europameisterin von 2017, Violetta Kolobova aus Russland, derzeit Nummer 5 der Welt, gegenüber. Auch hier dominierte Stahlberg von Beginn an das Gefecht und setzte sich klar mit 15:11 durch. Gegen die Französin Josephine Coquin war aber die Luft raus und die Heidenheimerin musste sich 11:15 geschlagen geben.

„Auf den Sieg gegen Kolobova bin ich sehr stolz. Dort konnte ich wirklich mein ganzes Potential abrufen und habe eine Weltklassefechterin besiegt. Das werde ich in guter Erinnerung behalten“, sagte Stahlberg, die im Endklassement Platz 30 belegte.

Lis Fautsch und Sophia Weitbrecht schafften dagegen nicht den Sprung unter die Top 64. Weitbrecht verlor nach zwei Siegen und drei Niederlagen in der Runde ihr erstes K.-o.-Gefecht gegen Mrosczak aus Polen und belegt Platz 110.

Fautsch hatte nach einer sehr guten Vorrunde mit fünf Siegen und einer Niederlage ein Freilos, musste aber in der Direktausscheidung eine 13:15-Niederlage gegen die Kubanerin Yamilka Rodriguez hinnehmen und beendet das Turnier auf Platz 70.