Heidenheim / Lis Fautsch Alexandra Zittel, Patricia Schulenburg und Matthew Bülau wurden nominiert.

Beim letzten Turnier der Serie European Cadet Circuit in Bratislava, das für die deutsche Nominierungsrangliste zählt, konnte keine deutsche Degenfechterin mehr einen großen Triumph feiern. Somit bleiben Alexandra Zittel und Patricia Schulenburg vom HSB auf den Nominierungsplätzen für die Europameisterschaft, die Ende Februar im kroatischen Porec stattfindet.

Platz 97 und Platz 118 reichten dabei für die beiden aus, um Rang zwei und drei in der Rangliste zu festigen. Zittel verbuchte in der Vorrunde vier Siege und zwei Niederlagen, gewann im 256er-K.-o. gegen die Griechin Argyrenia Mouriki verlor dann aber in der Runde der letzten 128 gegen die Kanadierin Grace Xu.

Schulenburg hatte drei Siege und drei Niederlagen in der Vorrunde und setzte sich im 256er-K.-o. gegen Nina Ulrich aus Deutschland durch, unterlag dann gegen Alexandra Chikanova aus Russland.

Im Mannschaftswettbewerb verpasste Deutschland knapp die Sensation. Im Viertelfinale gab es eine unglückliche 38:39-Niederlage im Sudden Death gegen das starke Team aus Polen, das am Ende auch den Pokal mit nach Hause nahm. Deutschland beendete das Turnier auf Platz fünf.

Auch Bülau schafft den Sprung

Bei den Jungs ergatterte Matthew Bülau, der noch bei der U 15 startberechtigt ist, einen Nominierungsplatz für die Kadetten-EM. Nach seinem 27. Platz in Bratislava steht er nun an Position vier in der Rangliste.

Mit vier Siegen und zwei Niederlagen startete Bülau als Nummer 102 gesetzt ins K. o. und besiegte im 256er-Tableau den Belgier Lars Vandenhaute 15:7. In der Runde der besten 128 behauptete er sich gegen den Amerikaner Noah Silver und im 64er-K.-o. gewann er knapp mit 15:14 gegen den Schweizer Alban Äbersold. Erst im Feld der letzten 32 Fechter war Endstation: Bülau verlor 7:15 gegen den Franzosen Lino Heurlin-Vazqez.