Die Spannung steigt bei der 47. Heidenheimer Sportlerwahl. Denn die Abstimmung für den besten Sportler, die beste Sportlerin und auch die beste Mannschaft des Jahres 2025 geht auf die Zielgerade. Auch für den erstmals zur Wahl stehenden Trainer oder die Trainerin des Jahres kann noch bis Donnerstag, 22. Januar, gestimmt werden. Nach drei Wochen haben bereits rund 3000 Leserinnen und Leser sowie viele Fans, Familienangehörige und Freunde der erfolgreichen Sportlerinnen und Sportler an der Wahl teilgenommen. Traditionell werden beim letzten Zwischenstand nur noch die jeweils drei Führenden jeder Kategorie genannt, die Prozentzahlen der Bestplatzierten bleiben dagegen geheim. So viel darf verraten werden: Die Entscheidung ist noch lange nicht gefallen. Und deshalb zählt in der finalen Woche der Sportlerwahl jede einzelne Stimme.
Stimmen Sie bis zum 22. Januar hier für Ihre Favoriten ab.
Auch die Nominierten wissen aus ihrer sportlichen Laufbahn, dass sie sich hüten sollten, zu früh über den Sieg oder einen Platz auf dem Podium zu jubeln. Bei den Sportlern führt in den letzten Zügen zwar der talentierte Schachspieler Neil Albrecht vom SK Sontheim, doch sein Verfolger, Vorjahressieger Max Feinauer, ist ihm auf den Fersen. Der Läufer von der TSG Giengen war schon häufiger Zweiter und sicherte sich im Schlussspurt noch den Sieg. Damit kennt sich auch William Germaine – momentan Dritter – aus, mit den Heidenheimer Heideköpfen hat der Baseballer das eine oder andere Spiel mit einem späten Homerun noch gewonnen.
Verteidigen die Führenden ihren knappen Vorsprung?
Mit der SG Herbrechtingen/Bolheim lag Marie Brachert in der Aufstiegssaison in der Verbandsliga häufig in der Schlussphase vorn und musste den Vorsprung verteidigen. Ob es der treffsicheren Handballerin auch bei der Sportlerwahl gelingt, werden die kommenden Tage zeigen. Vielleicht setzt Läuferin Ciara Elsholtz (TSG Giengen) noch zum Überholen an. Auch Ski-Ass Katharina Haas vom SC Gerstetten würde auf der Schlussabfahrt gerne noch vom dritten Platz ganz nach vorn fahren.
Die Turnerinnen des FV Sontheim/Brenz dürfen – wie bei ihren Übungen an den Geräten – ebenfalls nicht locker lassen. Noch liegen sie überraschend bei den Mannschaften an der Spitze, doch kaum ein Team aus dem Landkreis kennt sich besser damit aus, sich im letzten Moment einen Titel zu schnappen, als die Heideköpfe. Die Heidenheimer Baseballer lauern auf dem zweiten Platz, dürfen die knapp dahinter folgenden Turnerinnen der WKG Heidenheim/Nattheim aber nicht aus den Augen verlieren.
Dank der großen Erfahrung werden sich die bestplatzierten Trainer nicht aus der Ruhe bringen lassen. Heideköpfe-Coach Klaus Eckle führt weiterhin vor Bernd Biller, der mit den Herbrechtinger Ringern den Regionalliga-Aufstieg schaffte. Vom vierten auf den dritten Platz verbesserte sich in den vergangenen Tagen Sascha Baß, und der Leichtathletik-Trainer der TSG Giengen möchte seine Aufholjagd weiter fortsetzen.

