Heidenheim / HZ Beim ersten Weltcup der Saison in Estland konnte keine Heidenheimerin überzeugen.

Beim ersten Weltcupturnier der Saison konnte keine Heidenheimer Degenfechterin den zweiten Wettkampftag der besten 64 erreichen. Insgesamt gingen 288 Sportlerinnen an den Start.

Dabei begannen die HSBlerinnen gut. Nadine Stahlberg und Anna Hornischer schafften fünf Siege (bei einer Niederlage), Sophia Weitbrecht und Vanessa Riedmüller erreichten vier Siege (zwei Niederlagen). Anna Jonas qualifizierte sich mit zwei Siegen nicht fürs K. o. Lis Fautsch konnte sich dank eines guten Indexes noch mit zwei Siegen qualifizieren, verlor aber im 256er-Tableau mit 12:15 gegen die Estin Karoline Loit und wurde 188.

Die restlichen Heidenheimer verloren allesamt ihre Gefechte im 128er-K.o.: Stahlberg unterlag der Französin Fanny Depanian mit 11:14 und belegte Platz 101. Hornischer verlor gegen Dominique Tannous aus dem Lebanon 12:15 und kam auf Rang 108, Weitbrecht wurde 138. nach einer 12:15-Niederlage gegen Monsterrat Viveros aus Peru. Riedmüller verlor 15:12 gegen Dorina Budai aus Ungarn und belegte Platz 118.

Chance auf Olympia bewahrt

Nadine Stahlberg bekam die Chance, mit dem deutschen Team um Punkte für die Olympiaqualifikation zu fechten, weil Beate Christmann ausgefallen ist. Stahlberg zeigte eine gute Leistung. Nach dem Auftaktsieg gegen Schweden im 32er-Tableau, gewann die deutsche Equipe gegen Frankreich 45:41. Russland war im Viertelfinale dann zu stark, das Team verlor 32:44. In den Platzierungsgefechten konnte Stahlberg im Gefecht um Platz sieben den entscheidenden Treffer zum 45:44-Sieg gegen die Ukraine setzen. Mit dem siebten Platz bleibt Deutschland im Rennen um einen Platz für Olympia.