Heidenheim / Marc Hosinner Heidenheim hat beim 48:45 über Malmsheim viel Mühe.

Was für ein Kraftakt: Die Mannschaft von Trainer Mike Nahar musste gegen den Tabellenneunten aus Malsheim vor heimischem Publikum bis zur letzten Minute hart arbeiten, um doch noch als Sieger vom Platz zu gehen. Mitte des dritten Viertels sahen die Gäste wie die sicheren Sieger aus.

Dabei begannen die HSBlerinnen nicht schlecht, obwohl einige Leistungsträgerinnen passen mussten: Neben Melinda Kesöi fehlten auch Franziska Hackl und Viktoria Tjan. Nach zehn Minuten stand es 14:14.

Während die Abwehrarbeit passabel war, leisteten sich die Heidenheimerinnen in der Offensive einige Fehlwürfe direkt unter dem Korb, weil wiederholt zu überhastet abgeschlossen wurde. Im zweiten Durchgang sollte sich das fortsetzen, sodass die Gäste zur Pause mit 30:26 vorne lagen.

Nach der Pause kamen die HSBlerinnen dann zunächst überhaupt nicht in Tritt und hatten mit der Defensive des Gegners enorme Probleme. Fast sechs Minuten gelang kein einziger Punkt, während Malsheim Lücken in der HSB-Defensive schonungslos nutzte und den Vorsprung auf 14 Punkte ausbaute.

Ein erfolgreicher Dreier von Aline Kopi sollte die Wende einleiten. Bis zum Ende des dritten Viertels kam der HSB auf 37:45 heran. Jetzt stimmte auch die Körpersprache beim Team von Coach Nahar, bei dem Katharina Waltert ein gutes Debüt gab.

In der Abwehr wurde im Schlussviertel aggressiv verteidigt, was sich in zahlreichen Ballgewinnen niederschlug. Allerdings war die Fehlerquote immer noch hoch, sodass der Abstand nur langsam verkürzt werden konnte. In der Defensive ließen die Heidenheimerinnen allerdings gar nichts mehr zu, den Gastspielerinnen gelang nichts mehr. Zwei Minuten vor Schluss übernahm der HSB die Führung, die ins Ziel gerettet wurde.

HSB: Baier (2), Barth (8), Cedrone (8), Fritz (6/1 Dreier), Kopi (15/1), Prölll, Schönfelder (2), Waltert (7).