Heidenheim/Dettingen / nr In Schmiden geht es für die U 15 um die Qualifikation für die deutschen Meisterschaften.

Während des Lockdowns mussten die Jugendvolleyballer der SG Volley/Alb zwar nicht ganz auf Sport verzichten, aber nach sieben Wochen intensivem Athletiktraining per Videokonferenz war der Drang der U 15 groß, wieder gemeinsam Volleyball zu spielen. Als einer der ersten Sportvereine konnte die SG Volley/Alb den Jugendlichen ein Sportangebot bieten, da mit Beachvolleyball ein attraktiver Outdoorableger des Hallenvolleyballs realisierbar war. Zudem bleibt beim Jugend-Beachvolleyball im Zwei-gegen-Zwei der Abstand schon allein durch die Spielweise in dieser Altersklasse meistens gewährt, da aus taktischen Gründen auf einen Block gegen den Angriff verzichtet wird. Anfangs unterstützten die Jugendtrainer Steffen Schober und Uwe Altenborg noch, indem sie zusätzliche Sperrzonen auf den Beachvolleyballfeldern im HSB-Sportpark einrichteten.

Mittlerweile darf wieder auf dem gesamten Feld gespielt werden und die Spieler der Jahrgänge 2006 und jünger freuten sich riesig über die spontane Nachricht des Volleyballverbands Württemberg, die württembergische U-15-Beachvolleyballmeisterschaft nun doch noch vor den Sommerferien zu starten. Dafür haben die Spieler seit Wochen trainiert.

Am kommenden Sonntag wollen sich die Heidenheimer in Schmiden nun ein begehrtes Ticket für die U-15-DM sichern. Das ist nicht unmöglich, erfordert aber in einem vermutlich ausgeglichenen Favoritenfeld auch das Quentchen Glück.