Begeisterung auf den sehr gut besuchten Rängen und Freudentänze auf dem Parkett: Die Heidenheimer Basketballer in der Kategorie Ü40 haben erneut die Landesmeisterschaft geholt – souveräner als im Vorjahr.

Nicht nur die Freude über den erneuten Gewinn der baden-württembergischen Meisterschaft, sondern auch die Begeisterung bei den Zuschauerinnen und Zuschauern machen Mike Nahar und seine Mitspieler froh. „So eine gute Stimmung mit so vielen Leuten hatten wir lange nicht mehr“, so der Cheftrainer der Abteilung, der bei den „alten“ Herren als ehemaliger niederländischer Nationalspieler einer der Erfolgsgaranten ist.

Wie erwartet, war das Auftaktspiel gegen Biberach die einfachere der zwei Begegnungen für den HSB in der Landkreishalle.

HSB dominierte von Beginn an

Die Herren dominierten bereits im ersten Viertel, lagen nach zehn Minuten 18:10 und zur Pause 32:15 in Führung. Die Leistung stimmte und so gelang es, die Vorteile auf dem Feld auszuspielen.

Der Vorsprung ermöglichte es, im Verlauf der Begegnung allen zwölf Spielern Einsatzzeiten zu geben und den Leistungsträgern wie Nahar oder dem früheren deutschen Nationalspieler Konrad Wysocki Pausen zu gönnen.

Über 43:27 nach dem dritten Viertel gelang ein nie gefährdeter 50:37-Erfolg gegen Biberach, die im zweiten Spiel des Tages auf die badische Spielgemeinschaft aus Viernheim/Weinheim/Ladenburg traf.

Schnell wurde klar, dass die Biberacher dem Niveau der Spielgemeinschaft unterlegen waren. Die Badener gewannen 61:39 und damit kam es wie im Jahr davor zum Finale um den ersten Platz zwischen dem HSB und Viernheim/Weinheim/Ladenburg.

Wieder ein hartes Stück Arbeit

Ganz so knapp wie 2022 – der HSB gewann mit drei Punkten Differenz – wurde es diesmal nicht. Doch ein hartes Stück Arbeit war es auch diesmal. Es ging unter beiden Körben leidenschaftlich, ehrgeizig und kämpferisch zur Sache.

„Es hat sich gut angefühlt auf dem Feld. Wir haben das gut hinbekommen“, so Nahar, dessen Team nach den Vierteln 18:12, 32:23 und 45:32 führte. Damit war vor dem Schlussviertel ein recht komfortabler Vorsprung heraus gespielt.

Mit Foulhöchstzahl vom Feld

Es wurde aber zwischendurch doch noch eine enge Kiste. Die Gäste punkteten, die Heidenheimer begingen einige Fouls – Wysocki musste gar mit Foulhöchstzahl vom Feld.

In wirkliche Bedrängnis konnten die Badener den HSB aber nicht mehr bringen, auch weil der sich von der Freiwurflinie treffsicher zeigte. Beim 54:46 ließen die Heidenheimer nichts mehr anbrennen – zur großen Freude der Zuschauerinnen und Zuschauer.

Heidenheim

Wieder Heimspiele in der nächsten Runde


Nach dem Gewinn des Landesmeistertitels stehen für die Heidenheimer nun die südwestdeutschen Meisterschaften an. Diese werden, wie am Dienstag bekannt wurde, auch in Heidenheim stattfinden können. Voraussichtlich werden sie Ende März ausgetragen. Die nächste Stufe sind dann die deutschen Meisterschaften in Berlin, bei denen der HSB 2022 Vierter wurde.