Heidenheim / Marc Hosinner Die HSB-Damen verlieren im Spitzenspiel in Stuttgart deutlich und verdient mit 38:62.

Aus dem zehnten Sieg in Serie wurde nichts: Die Mannschaft von Mike Nahar, als Tabellenzweiter zum MTV Stuttgart gereist, musste sich einem deutlich stärkeren Gegner geschlagen geben. Das lag einerseits am Fehlen von Melinda Kesöi, Lina Baier und Viktoria Tjan. „Das hat uns geschwächt, war aber sicher nicht der Hauptgrund für die Niederlage“, so Coach Nahar im Anschluss an die Partie.

Vor allem in der Offensive ließ die Leistung der Heidenheimerinnen in der ersten Hälfte einige Wünsche offen. „Wir kamen mit dem enormen Druck der Stuttgarterinnen nicht zurecht, waren zu sehr auf einen Pass fixiert statt freie Mitspieler zu sehen und haben obendrein einige Bälle verloren“, sagt der Trainer der Oberliga-Basketballerinnen des HSB. Zudem nutzten die Stuttgarterinnen ihre Größenvorteile unter den Körben konsequent. Im ersten Viertel gelangen dem HSB gerade mal sieben Punkte, zur Halbzeit lagen die Heidenheimerinnen 14:28 zurück.

Auch nach der Halbzeit wurde das Spiel des HSB nicht wirklich besser: Das dritte Viertel ging mit 22:7 klar an die Gastgeberinnen, die weiter im Angriff und in der Abwehr druckvoll agierten.

Erst in den letzten zehn Minuten gelang es der Nahar-Truppe, die Spielzüge im Angriff erfolgreich zu Ende zu spielen, so dass das vierte Viertel mit 17:12 an den HSB ging, der insgesamt aber zu schwach agierte, um dem Tabellenführer gefährlich zu werden.

„Unser Ziel ist es jetzt, die verbleibenden elf Spiele alle zu gewinnen. Dann schauen wir mal, was am Ende dabei rauskommt“, gibt sich Nahar für die kommenden Aufgaben kämpferisch.

HSB: Barth (13 Punkte), Cedrone (6), Fritz (5), Kopi (4/1Dreier), Pröll (2), Skobic (8).