Die Heidenheimer Basketballerinnen sind in der Oberliga weiter erfolgreich und nach dem Sieg in Derendingen auf Platz zwei geklettert, weil Nürtingen überraschend verlor und auf Rang drei zurückfiel. Platz eins ist fast schon an den MTV Stuttgart vergeben, der sich bislang keine Blöße gab.

Dass es in Derendingen letztlich so klar für den HSB ausfallen würde, war nach dem ersten Viertel keineswegs absehbar. Denn in den ersten zehn Minuten hatten die Heidenheimerinnen gegen die größeren Gegnerinnen Probleme, kamen mit der Zonen-Verteidigung nicht zurecht und gingen bei den Rebounds oft leer aus. Die Gastgeberinnen führten deshalb knapp mit 14:13.

Allmählich legte das Team von Mike Nahar aber die Anfangsschwierigkeiten ab, fand immer besser ins Spiel und führte zur Pause 29:22.

Nach der Halbzeit dann die Vorentscheidung: Derendingen konnte nicht mehr als sechs Punkte im dritten Viertel markieren, dem HSB gelangen dagegen 24. „Wir hatten einen guten Lauf und haben 14 Punkte ohne Gegentreffer erzielt“, so Trainer Nahar, dessen Mannschaft auch im Schlussviertel nicht nachließ, weiter stark verteidigte und im Angriff einige sehenswerte Spielzüge zeigte. „Es war eine geschlossene Mannschaftsleistung, aus der Aline Kopi und Melinda Kesöi herausragten“, so Nahar, der sich erfreut darüber zeigte, dass die Systeme in der Offensive gut liefen und dass die Mannschaft auch mit Schnellangriffen erfolgreich war. „Alles in allem war das ein schöner Auswärtssieg“, so der HSB-Coach.

HSB: Baier (9), Barth (13), Fritz (5), F. Hackl (10), Kesöi (17), Kopi (20/1 Dreier), Pröll.