„Das war von Anfang an nicht unser Spiel. Wir haben insgesamt gesehen verdient verloren. Während Tübingen über die gesamten 40 Minuten eine starke Abwehr gespielt hat, haben wir das nicht geschafft“, so Mike Nahar, Trainer der Heidenheimer Oberliga-Basketballerinnen nach der Niederlage in der Universitätsstadt.

Gegen die mit einer Zonen-Deckung agierenden Gastgeberinnen tat sich der HSB sehr schwer. Während der erste Dreier-Versuch noch den Weg in den Korb fand, gab es in den folgenden Minuten viele Fehlwürfe als Resultat von zu hektischem Spiel im Angriff und zu schnellen Abschlüssen.

Die Heidenheimerinnen, die ohne Chiara Cedrone, Viktoria Tjan und Maya Nahar in Tübingen antreten mussten, lagen nach zehn Minuten mit 10:16 hinten. Bis zur Pause punktete Tübingen munter weiter, während auf Seiten des HSB, im Gegensatz zur Partie zum Saisonstart, sehr wenig gelang. Mit einem 15:32-Rückstand ging es in die Pause.

In der zweiten Hälfte lief es dann besser bei den Heidenheimerinnen, die nun auch in der Defensive auf eine Zonen-Verteidigung umgestellt hatten. Ende des dritten, Anfang des vierten Viertels gelang es dem Team von Nahar zwar, heranzukommen, doch mehr war nicht drin. „Gegen eine gute und ausgeglichene Mannschaft war das zu wenig“, so Nahar.

HSB: Baier (13 Punkte/davon 3 Dreier), Barth (13), Hackl (7), Kesöi (11/1), Kopi (2), Pröll, Skobic (4).