Drei Wochen lang waren über die Feiertage in Heidenheim die Hallen zu und es konnte nicht trainiert werden. Zudem verlief die Trainingswoche vor der Partie gegen den Tabellenführer aus Stuttgart auf Heidenheimer Seite wegen Ausfällen nicht optimal und obendrein musste Coach Mike Nahar auch noch auf Topscorerin Melinda Kesöi verzichten.

In der Summe war das zu viel, um dem souveränen Tabellenführer aus Stuttgart eine Niederlage beifügen zu können. Zumal sich der Spitzenreiter als eingespielte Truppe in der Landkreishalle präsentierte. „Da kannst du dich eigentlich fast schon freuen, dass du nur mit zwölf Punkten Unterschied verlierst“, so Nahar zur 46:58-Niederlage vor heimischem Publikum.

Das erste Viertel konnte der HSB noch ausgeglichen gestalten (13:17), lag dann aber zur Pause bereits 21:34 zurück. Der zweite Abschnitt sollte sich denn auch als Knackpunkt der Partie erweisen, zeigten die Heidenheimerinnen doch in der zweiten Hälfte eine gute Leistung und erzielten Viertel drei und vier isoliert betrachtet sogar einen Zähler mehr als die Gegnerinnen.

„Es war besonders in den letzten zehn Minuten schön zu sehen, wie sich die jungen Spielerinnen entwickeln. Das macht mich für die kommenden Spiele zuversichtlich“, so der Heidenheimer Cheftrainer. Stuttgart sei einfach besser gewesen, aber dennoch könnten positive Rückschlüsse aus der Niederlage gezogen werden.

Die Heidenheimerinnen haben am kommenden Wochenende spielfrei und sind danach zweimal auswärts gefordert. Das nächste Heimspiel ist am 25. Februar terminiert. Zu Gast werden die Damen aus Malmsheim sein.

HSB: Baier (3 Punkte/1 Dreier), Frey (2), Graule (6), Hackl (2), Kopi (11/1), Mayer (10), Pianowska, Pröll (2), Wörner 10).