Zweieinhalb Stunden haben sich Vertreter einiger Vereine im Kreis, die Volksläufe organisieren, diese Woche per Videochat unterhalten. „Das ist so ein toller Austausch“, sagt Simon Abele von der TSG Schnaitheim, und erklärt, dass es dabei um Themen wie die Zeitmessung bei den Läufen gehe. Doch die Runde hatte auch weniger erfreuliche, allerdings absehbare Nachrichten zur Folge: „Hürben und Schnaitheim haben sich dazu entschieden, ihre Läufe nicht zu planen.“

Sowohl der Höhlenbärenlauf als auch der Frühlingslauf hätten im April über die Bühne gehen sollen, angesichts der momentanen Lage komme das aber „doch sehr schnell“. „Das kann sicher absolut jeder nachvollziehen und wir werden unserer Verantwortung gerecht“, so Abele. Veranstaltungen mit ein paar Hundert Leuten seien bis dahin einfach nicht realistisch.

Dadurch, dass die Läufer weiter im Austausch bleiben – für April ist dann zumindest das nächste Treffen geplant – ergeben sich aber andere Ideen. Eventuell könnte es im Sommer alternative Veranstaltungen geben, vielleicht sogar vereinsübergreifend. Details gibt es noch nicht, aber erste Überlegungen dahingehend.

Sollte bis zum Sommer alles wieder anders aussehen, könnten auch der Eselsburger-Tal-Lauf und der Heidenheimer Stadtlauf wieder eine Chance haben, ehe es im Herbst und Winter mit dem Geologenlauf in Steinheim, dem Maultaschenlauf in Nattheim, dem Nikolauslauf in Schnaitheim und dem Silvesterlauf in Mergelstetten weitergehen könnte. Vor allem die Schnaitheimer hoffen auf Besserung, hat Corona doch schon vergangenes Jahr dem 40. Lauf, und damit einem ganz besonderen Lauf, einen Strich durch die Rechnung gemacht. „Dieses Jahr haben wir vor, den 40. zu veranstalten“, sagt Abele. Der Frühlingslauf kam erst später dazu, fand bisher noch nicht halb so oft statt.