Kreis Heidenheim / Thomas Jentscher Dabei gab es einige Topergebnisse für die Athleten aus Heidenheim und Umgebung.

Gefühlt hatte sich am Sonntag der halbe Landkreis nach Ulm begeben, um sich beim 15. Einstein-Marathon auf den Weg Richtung Münster zu machen. Für viele stand der Spaß und die persönliche Motivation bei diesem glänzend organisierten Lauf im Vordergrund, es gab aber auch zahlreiche Topergebnisse für die Athleten aus Heidenheim und Umgebung.

Es herrschten auch traumhafte Bedingungen, bei strahlendem Sonnenschein und trotzdem angenehmen Temperaturen gingen insgesamt mehr als
12 400 Läufer, Inline-Fahrer und Handbiker in den acht Disziplinen an den Start.

Für die TSG Giengen absolvierten drei Athletinnen den Halbmarathon. Bei den Frauen sicherte sich Sina Maier in einer Zeit von 1:28:14 h den siebten Platz in der Gesamtwertung und Rang drei in ihrer Altersklasse. Ebenfalls neue Bestzeit lief Stephanie Lanzinger, die in 1:34:42 Dritte der W 30 wurde. Knapp unter der Zwei-Stunden-Marke blieb Daniela Bader, die in 1:57:48 Rang 53 in der W 35 belegte.

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Auf der 10-km-Distanz holte sich Ciara Elsholtz in 44:17 min den Sieg in der Altersklasse U 20. Ihr Vater Tobias sicherte sich mit 42:50 min den sechsten Platz in der M 50. Den elften Platz in der Gesamtwertung der Männer über 5 km holte Reto Haas in 17:57 min. Auch Tobias Eberhardt wurde in 19:48 min 29. Platz und Salvatore Salemi in 20:14 min 39.

Hier trumpften die für die TSV Herbrechtingen startenden Schwestern Antje und Maike Alt auf. In einer sehr schnellen 18:03 min holte sich Antje den Sieg bei den Frauen, Maike sicherte sich in 19:00 min Rang zwei.

Mit einem großen Aufgebot war der TV Steinheim vertreten. Der jüngste Läufer, Tim Drössler, war zum ersten Mal in Ulm dabei, lief in 20:14 min persönliche Bestzeit über 5 km und belegte den 38. Platz unter insgesamt 958 männlichen Startern. Hätte es eine Altersklassenwertung gegeben, wäre dem sonst bei der U 12 startenden Schüler ein Podestplatz sicher gewesen.

Über 10 km errang Sabine Drössler mit 45:42 min den Sieg in ihrer Altersklasse und wurde 16. im Feld der 1254 Frauen. Gernold Bock erlief sich mit 49:40 min in seiner Altersklasse den 51. Platz. Die gleiche Distanz bewältigte Karin Bock beim 10 km DING-Walk in 1:20:01 Std und wurde so 19. von 284 Frauen.

Die beliebte Finisher-Medaille beim Halbmarathon holten sich Tanja Simm (25. W 45), Winfried Nachtigal (73. M 55) und Walter Birk (250. M 50). Alle drei liefen die 21,1 km-Strecke unter zwei Stunden und gehörten somit zum vorderen Läuferfeld.

Über 10 km lief Antonia Schüßler von der TSG Schnaitheim in 42:09 min auf den neunten Platz in der Gesamtwertung der Frauen (1253 Läuferinnen). Ihre Vereinskameradin Anja Langer holte sich in 47:12 min den dritten Rang in der W 50, Katja Abele kam in 58:15 ins Ziel.

Über die 21 km war Michel Bauer mit einer Laufzeit von 1:32:27 h bester Schnaitheimer. Kurz danach kam Anja Neubauer in 1:37:24 h ins Ziel und holte sich den dritten Platz in der W 45. Zudem liefen in Ulm die TSGler Dirk Wiesenmaier (1:39:26 h), Michael Schiele (1:45:17 h), Brigitte Schmid (1:47:28 h) und Bettina Wiesenmaier (1:59:24 h).

Zwei Starter des SV Mergelstetten wagten sich auf die Marathonstrecke. Manfred Schumann in 2:53 h für die 42,195 km gewann damit die Altersklasse M 40 und wurde Siebter im Gesamtfeld. Thilo Hotz erreichte in 3:42 h den 145. Platz und Rang 21 bei den Männern.

Beim Halbmarathon wurde die SVMlerin Kirsten Held in 1:49 h 26. der W 45, Abdoul Karim Sall in 1:38 h 76. bei den Männern, Nico Blessing in 1:47 h 146. der M 45, Hervé Gross in 1:52 h 87. der M 55 und Harald Steinmetz in 1:59 h 141. der M 55. Über 10 km kam Stefan Lülsdorf in 40:43 min auf Rang 38 und wurde Zwölfter bei den Männern.

Der VfL Gerstetten schickte unter anderem zwei Staffeln ins Rennen. Beim Marathon waren die Strecken in folgende Abschnitte unterteilt: 10,5 km – 11,5 km – 13,2 km – 7 km. Diese Strecken bewältigten Silke Pusch, Carmen Grüninger, Margit Welzmüller und Caro Oßwald in einer Zeit von 3:33:57 h und belegten damit den zweiten Platz in der Damen-Wertung (21. Gesamt).

Die Mixed-Staffel mit Emre Günes, Alexander Bosch, Tim Wiedenmann und Martina Haensel lief in 3:47:11 h auf den 32. Platz in der Mixed-Wertung (49. Gesamt).

Im Halbmarathon belegte Tini Sprauer in 2:04 Stunden den 572. Platz der Damen-Wertung, Stefan Wagner benötigte beim Walking für die 21,2 km 2:51 h.

Auch in Berlin gingen Läufer aus dem Kreis an den Start:

Stefan Kattner vom SV Mergelstetten lief die 42,195 Kilometer in der Hauptstadt in 2:46:42 h und damit in seiner persönlichen Bestzeit. Auch Marcus Wieszt schaffte die Strecke mit einer Zeit von 2:56:30 h schneller als je zuvor.

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Der schnellste benötigte gut zweieinhalb Stunden

Den Marathon in Ulm gewann ein Lokalmatador, Thorben Dietz siegte mit einer Zeit von 2:33:15 h. Bei den Frauen kam die Siegerin aus Zürich, Larissa Andrea Sägesser war mit ihren 3:12:31 h aber nicht ganz zufrieden. Von der Schweiz nach Ungarn, von dort stammt die Halbamarathon-Siegerin Veray Gulyás, die auf 1:18:53 h kam. Bei den Männern war mit Paul Snehotta (1:12:29) wiederum ein Läufer aus der Region ganz vorn, der Weißenhorner startet mittlerweile aber für Konstanz.