Für die Läuferinnen und Läufer im Landkreis Heidenheim geht es derzeit Schlag auf Schlag. Sechs Tage nach dem Giengener Anstatt-Stadtlauf folgte der Nattheimer Maultaschenlauf – und der nächste Lauf wirft schon seine Schatten voraus. Am Sonntag, 6. November steht mit dem 32. Steinheimer Geologenlauf die sechste Station des HZ-Landkreis-Laufcups auf dem Programm.

Und bei der Serie geht es nach den fünf Läufen in der Gesamtwertung eng zu – auf dem Spitzenplätzen haben sich aber schon einige Athleten abgestzt.

Ciara Elsholtz führt die Gesamtwertung an

Nach ihren Siegen in Giengen und Nattheim verteidigte Ciara Elsholtz (TSG Giengen) den ersten Platz und liegt mit 489,23 Punkten vor Maike Alt (468,70/TSV Herbrechtingen/LG Brenztal) und Vereinskollegin Daniela Bader (448,53). Dass es entscheidend ist, an allen Terminen teilzunehmen, zeigt sich im Gesamtklassement der Männer.

Benedikt Nußbaum von der TSG Bernstadt holte zwar bei seinen vier Starts jeweils den Sieg und sammelte die Maximalpunktzahl von 400 Punkten, in Giengen war er aber nicht dabei und liegt daher nur auf dem fünften Platz. Ganz vorne rangiert Lukas Diebold, der lediglich in Hürben und Giengen oben auf dem Treppchen stand – bei den anderen Bewerben sich aber im Vorderfeld platzieren konnte.

Lukas Diebold mit Konstanz vorne

Mit 489,72 Punkten führt der Läufer des TV Hürben/LG Brenztal vor Torsten Haußmann (465,83) und Marcus Eberhardt (439,59/TV Hürben). Deshalb gilt: Einen Aussetzer dürfen sich die Führenden in der Wertung nicht erlauben.

„Man spürt, dass sich da ein toller Wettbewerb entwickelt hat“, sagt Ralf Geringer. „Die Läuferinnen und Läufer schauen da schon drauf“, fügt der Leichtathletik-Abteilungsleiter des TV Steinheim hinzu.

Wieder viel Normalität beim Geologenlauf

Dennoch sei vielen Startern gar nicht bewusst gewesen, dass sie auf den Wertungslisten des Laufcups sind, so Geringer. „Da muss die Wahrnehmung und Außenwirkung noch größer werden“, sagt er.

Die nächste Gelgenheit, um in der Gesamtwertung weitere Punkte zu sammeln, gibt es nun in Steinheim. Und beim Geologenlauf ist bei der diesjährigen Ausgabe eigentlich alles wieder so, wie es vor den Einschränkungen der Pandemie war. Die Strecken sind die gleichen geblieben, es gibt wieder eine Siegerehrung, Bewirtung und reichlich Zeit für ein geselliges Beisammensein nach den schweißtreibenden Läufen.

Vereinszentrum des TV Steinheim im Mittelpunkt

Den Höhepunkt bildet wieder der 10 Kilometer lange Hauptlauf, der durch das Steinheimer Becken führt. Laufbegeisterte können aber auch beim fünf Kilometer langen Fitnesslauf auf Zeitenjagd gehen, die jungen Läuferinnen und Läufer sind bei den Schülerläufen (1 und 1,5 Kilometer) gefordert. Und die Walker kommen nach sieben Kilometern ins Ziel.

Ein prägendes Detail hat sich bei dem traditionellen Lauf aber doch geändert. Mit dem Abbrennen der Wentalhalle verschiebt sich der Mittelpunkt der Veranstaltung um gut 50 Meter hin zum Steinheimer Vereinszentrum. „Dort sind die Umkleidemöglichkeiten und Duschen, bei schlechtem Wetter findet dort auch die Siegerehrung statt“, erklärt Geringer.

Bis am 6. November um 9.30 Uhr der erste Startschuss fällt, sind aber noch ein paar Kleinigkeiten zu klären. „Wir müssen noch den genauen Start- und Zielbereich festlegen“, sagt Geringer. Eins steht aber schon fest: Es wird wieder spannend – in der Tages- und der Gesamtwertung.

Anmeldung bis zum 2. November

Alle Infos und die Anmeldung zu den verschiedenen Läufen – die bis zum Mittwoch, 2. November, geöffnet ist (danach Nachmeldung möglich) – gibt es auf der Internetseite des Geologenlaufs.

Den Zwischenstand mit allen Platzierungen des HZ-Landkreis-Laufcups können hier eingesehen werden.

So war der Steinheimer Geologenlauf 2021 am 7. November

Bildergalerie So war der Steinheimer Geologenlauf 2021 am 7. November