Niederstotzingen / HZ Bei der deutschen Meisterschaft im sächsischen Schkopau wurden die TSVler deutscher Mannschaftsmeister.

Die Ü50-Senioren des TSV Niederstotzingen sorgten zum Saisonausklang für eine Überraschung und feierten den größten Erfolg der Vereinsgeschichte: Bei der deutschen Meisterschaft im sächsischen Schkopau wurden die TSVler deutscher Mannschaftsmeister. Vor allem im Abräumen konnte keiner der Konkurrenten mit den Niederstotzingern mithalten.

Ralf Lorenz eröffnete als Startspieler den Wettkampf für den TSV, der sich über mehr als 13 Stunden hinziehen sollte. Auf den schwer zu bespielenden Bahnen reihte er sich mit 549 Kegeln auf einem guten vierten Rang unter den 16 Teams ein. Dieter Annasensl ließ solide 546 Holz folgen, der TSV schob sich damit auf Platz zwei vor. Groß war der Jubel dann, als der Jüngste im Bunde, Peter Heiske, sein Team mit 529 Holz in Führung brachte.

Doch damit war erst die Hälfte der Distanz gespielt und die stärksten Akteure der Konkurrenz kamen erst noch. Doch Niederstotzingen konnte ebenfalls weiter zulegen. Mit 567 Kegeln baute Bernd Mauterer die Führung seiner TSVler sogar noch aus. Erwin Bee hatte es dann mit starker Konkurrenz zu tun und büßte mit 509 Zählern etwas Boden ein. Dennoch hielt er die Mannschaft an der Spitze des Feldes und übergab 17 Kegel Vorsprung an Schlussspieler Dietmar Müller.

Spätestens jetzt waren die Medaillen in greifbarer Nähe. Die Konkurrenz, speziell die Titelanwärter aus Berlin und München, war aber noch nicht geschlagen. Routinier Dietmar Müller ließ sich trotz der späten Stunde nicht beirren und setzte einem mitreißenden Wettkampf die Krone auf. Müller wehrte die Attacken der Gegner souverän ab und vergrößerte auf den ersten beiden Bahnen den Vorsprung.

So kam am Ende sogar Ersatzmann Jürgen Schapals noch zu ein paar Kugeln und gemeinsam erzielten beide starke 563 Kegel. Niederstotzingen verwies Titelverteidiger München damit um 23 Zähler auf Rang zwei, knapp dahinter landete Berlin auf dem Bronzerang.