Von Donnerstag, 25. Januar, bis Sonntag, 28. Januar, gehen die Heidenheimer Fechtertage im Congress-Centrum und in den Hallen des TC Heidenheim über die Bühne. Im vergangenen Jahr haben sich beispielsweise 308 Athleten für den Einzel-Weltcup angemeldet, eine Rekordbeteiligung. Bis gestern waren es bereits 240, doch Anmeldeschluss ist erst am Montag, 22. Januar (23.59 Uhr). Daneben werden wieder auch der Nationen-Weltcup und ein Turnier für Vereinsmannschaften ausgetragen.

Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Wobei der Verlust von Jochen Kassel schmerzt. Der Abteilungsleiter, der überraschend im Dezember verstarb, agierte im Vordergrund, kümmerte sich um alles. Dem HSB kommt aber zugute, dass es ein eingespieltes Team gibt, das gemeinsam die Mammut-Veranstaltung stemmt. „Daher sind wir zuversichtlich, dass wir alles problemlos hinbekommen“, sagt Thomas Zimmermann, der als Leiter des Fechtzentrums nun wieder ein Stück weit mehr Aufgaben hat. Von 2000 bis 2010 stand Zimmermann an der Spitze des Organisationsteams der Heidenheimer Fechtertage, ehe Jochen Kassel ihn entlastete.

Hauptamtliche und ehrenamtliche Mitarbeiter des Fechtzentrums, insgesamt 15 an der Zahl, tun alles dafür, dass die Großveranstaltung reibungslos klappt. Vom Abholservice der Fechter von den Flughäfen in München, Frankfurt am Main oder Stuttgart – hier sind zehn Fahrer im Einsatz – bis zur Vermittlung von Hotelzimmern. Wobei das Schlosshotel bereits im Herbst ausgebucht war. Keine großen Probleme bereitet dabei die Schließung der Jugendherberge, in der bislang auch immer Fechter untergebracht wurden.

Und das Congress-Centrum werde dabei immer ein Jahr im Voraus gebucht. Heißt: 2019 steht also bereits.