Kreis Heidenheim / HZ Eine Arbeitsgruppe fordert wegen des Coronavirus einen finanziellen Ausgleich für die Vereine.

Eine Arbeitsgruppe, bestehend aus Handballern und Funktionären in Baden-Württemberg, beschäftigt sich wegen des Coronavirus und der damit ausfallenden Spiele derzeit mit den Folgen, allen voran den finanziellen. Peter Knapp, Präsident des badischen Handball-Verbands, fordert finanzielle Ausgleiche nicht nur für Profimannschaften. Alexander Klinkner, Präsident des südbadischen Handballverbands, machte bereits den Vorschlag, dass alle Vereine im Steuerjahr 2020 von allen fiskalischen Leistungen freigestellt werden sollen. Den Ehrenamtlichen und Helfern in den Vereinen würde das „massiv helfen“.

Wegen des Coronavirus wird der Spielbetrieb auch bei den Handballern zunächst bis 19. April eingestellt. Die Verantwortlichen im Kreis begrüßen trotz Einbußen den Beschluss. Ein Stimmungsbild:

Wichtig ist der Arbeitsgruppe, dass sich die Entscheidungsträger im Präsidium des deutschen Handballverbands und in den Landesverbänden nicht gedrängt fühlen, sondern ganz in Ruhe einen Beschluss fassen sollen.

Der Spielbetrieb bei den Handballern ist bis mindestens 19. April auf allen Ebenen ausgesetzt. Wie es danach weitergehen soll, ist noch nicht klar.