Es wird eine spannende neue Saison für die Handballer des TV Steinheim. Nicht nur, weil wegen Corona noch gar nicht gesagt werden kann, wie alles ablaufen wird. Oder weil die Mannschaft nach ihrem Aufstieg jetzt in der Verbandsliga startet. Sondern auch deshalb, weil sie zukünftig von einem Trainerduo gecoacht werden: Sebastian Kieser bekommt als Unterstützung Arne Kühr an die Seite gestellt, der hier zwar, wie Sport-Abteilungsleiter Stefan Müller sagt, noch ein Unbekannter ist. In der Welt des Handballs aber keinesfalls.

Kühr verfügt als Profitrainer schon über viele Jahre Erfahrung. In Deutschland und in Österreich hat er in höheren Klassen Frauenmannschaften trainiert, kam dann zum ThSV Eisenach. Dort fungierte er als Co-Trainer und übernahm die zweite Mannschaft, später wurde er dann Trainer der ersten Mannschaft in der zweiten Handballbundesliga. Damit nicht genug: Kühr hat auch schon die slowakische Nationalmannschaft trainiert.

Jetzt lebt der 43-Jährige in Aalen und Müller hat es einfach mal mit einer Anfrage probiert. „Ich habe einfach mal angerufen und wir waren lange im Gespräch.“ Müller ist überzeugt, dass Kühr eine Bereicherung für den TV darstellt. Es soll explizit keinen Trainer und Co-Trainer geben, vielmehr sollen die beiden Männer gemeinsam für eine erfolgreiche Saison in der neuen Liga sorgen. „Ich bin gespannt, wie es funktioniert, aber ich bin guter Dinge“, sagt Müller.

Was den Kader betrifft, gibt es bislang keine Änderungen. „Das Team harmoniert so gut. Das sind alles gute Kumpels. Die Mannschaft kann so, wie sie ist, gut in der Verbandsliga mithalten“, meint der Abteilungsleiter. Obendrein sei es wegen des Coronavirus derzeit sowieso schwierig, in irgendeiner Form aktiv zu werden.

Was Arne Kühr zu seiner neuen Position sagt und wie es ihn auf die Ostalb verschlagen hat, verrät er in einem gesonderten Interview.