Heidenheim / Ewald Rathgeb Beim Turnier des HSB gewann im Finale Owen/Lenningen gegen Brenz.

Am Samstag spielten beim 20. Heidenheimer Stadtpokal in der Karl-Rau-Halle acht Mannschaften um den Turniersieg, den sich letztlich die Spielgemeinschaft Owen/Lenningen holte.

Im ersten Turnierspiel traf die erste Mannschaft von Gastgeber HSB auf Bezirksligaabsteiger Aalener Sport Allianz (früher HG Aalen/Wasseralfingen). Die Heidenheimer fanden nie zu ihrer Normalform und liefen stets einem Rückstand hinterher. Zwar kam der HSB wieder heran, vergab aber mehrmals die Chance zum Ausgleich, unter anderem bei einem vergebenen Siebenmeter in der Schlussminute, und verlor mit 13:14. Die HSG Owen/Lenningen fertigte den FC Burlafingen souverän mit 22:4 ab.

Die Gastgeber waren damit unter Druck und taten sich auch gegen Burlafingen lange schwer, ehe man sich in den letzten fünf Minuten doch noch deutlich mit 19:15 durchsetzen konnte. Owen/Lenningen überzeugte auch im zweiten Spiel und schlug Aalen 23:8.

Im nächsten Spiel kam es zum Aufeinandertreffen der Hausherren mit der HSG Owen/Lenningen. Der HSB zeigte sich in diesem Spiel deutlich verbessert und machte es dem Gegner mit einer kompromisslosen 6:0-Deckung schwer. Fünf Minuten vor dem Ende lag der HSB nur ein Tor zurück, vergab dann jedoch einen Siebenmeter und fing sich in eigener Überzahl auch noch zwei Tore. So setzte sich die HSG schlussendlich verdient mit 15:11 durch und sicherte sich Platz eins. Aalen besiegte Burlafingen 20:10 und belegte Rang zwei.

In der Gruppe B gewann Steinheim II gegen den HSB II nach engem Spielverlauf mit 16:14. Im Duell zweier Bezirksligisten setzte sich der TV Brenz gegen den TV Langenau II knapp mit 14:13 durch. Steinheim II war anschließend ohne Chance gegen Brenz und verlor mit 14:20. Auch der HSB II war nach gutem Beginn am Ende chancenlos gegen Langenau II und unterlag 8:14. In den beiden letzten Spielen dieser Gruppe ließen die Bezirksliga-Teams ihren Gegnern keine Chance und zogen somit ins Halbfinale ein.

Im ersten Halbfinale traf Owen/Lenningen auf Langenau II. Die HSG bestach erneut mit sehr aggressiver Deckungsarbeit und zog ihr Tempospiel auf. Ein deutlicher 17:11-Erfolg war die logische Konsequenz.

Im zweiten Halbfinale war die Aalener Sport Allianz letztlich chancenlos gegen Brenz. Der TV setzte sich schnell auf drei Tore ab und schonte in der Folge seine Leistungsträger. Aalen kämpfte verzweifelt, musste sich am Ende aber mit 11:14 geschlagen geben.

Im Spiel um Platz drei war Aalen der Substanzverlust deutlich anzumerken. Langenau kontrollierte das Spiel und setzte sich mit 16:10 verdient durch.

Im Finale konnte sich die HSG Owen/Lenningen, gestützt auf ihre weiterhin gute Deckungsarbeit, leichte Vorteile erarbeiten und auf zwei Tore wegziehen. Doch Brenz hielt dagegen und ließ nicht abreißen. Das Spiel blieb eng, die HSG wollte aber unbedingt den Turniersieg, stellte die Abwehrformation mehrmals um und spielte vorne sogar mit 7:6. So setzte sich Owen/Lenningen schlussendlich doch mit 15:14 durch und trug sich in die Siegerliste des Heidenheimer Stadtpokals ein.