Schnaitheim / Marion Paus Die TSG Schnaitheim gewinnt das erste Rückrundenspiel gegen die FSG Donzdorf/Geislingen mit 29:26. Ausschlaggebend war die zweite Halbzeit, in der die Mannschaft starken Kampfgeist gezeigt hat.

Die Vorzeichen für die Partie zwischen der TSG Schnaitheim und der FSG Donzdorf/Geislingen in der Landesliga der Frauen waren nicht optimal für die Gastgeber der TSG. Zu der Langzeitverletzten Hanna Barth mussten die Damen auch auf Jasmin Vetter verzichten, die sich im letzten Training vor der Winterpause einen Muskelfaserriss zuzog.

Den besseren Start erwischten die Gäste. Sowohl die Rückraum- als auch die Außenspieler kamen oft frei zum Wurf, da die TSG-Abwehr nicht konsequent genug arbeitete und zu langsam unterwegs war. Erst in der sechsten Minute erzielte Denise Jaus den 1:2-Anschlusstreffer.

Im Angriff fanden die Schnaitheimerinnen nur umständlich den Weg zum Tor und so blieben sie bis zur 22. Minute stets zwei bis drei Tore im Rückstand. Zu viele Fehlpässe und vergebene Torchancen nutzte der Gegner aus und setzte sich dann mit vier Toren in Folge auf 17:11 ab, was Trainer Oli Barth dazu brachte, die erste Auszeit zu nehmen.

Aber diese rüttelte die Gastgeber nicht wach und so ging die TSG mit einem 13:18 in die Kabine. Was nach der Pause folgte, zeigte, warum Barths Truppe auf Platz fünf der Tabelle steht: Mit Kampfgeist und Siegeswillen holten die Hausherrinnen Tor um Tor auf und konnten binnen zehn Minuten zum Unentschieden auf 20:20 durch Niki Müller ausgleichen.

Die Abwehrspielerinnen bewegten sich jetzt agil und gingen aggressiver zu Werke, auch im Angriff wurden Tore aus allen Positionen erzielt. Den Führungstreffer in der 43. Minute zum 21:20 erzielte Susi Fischer (mit zehn Toren erfolgreichste TSGlerin).

Tore durch Ali Riehl, Denise Jaus und Kim Bauder ermöglichten eine 24:21-Führung in der 49. Minute. Zwar kamen die Gäste noch mal auf 26:25 in der 53. Minute heran, aber die Schnaitheimerinnen ließen nichts mehr anbrennen und konnten mit dem 29:26-Endstand die stark erkämpften Punkte sichern.

Absolut zufrieden ist Trainer Oli Barth mit der gezeigten Leistung in Hälfte zwei: „Der Schalter wurde umgelegt, die Abwehr war beweglich und im Angriff ging man dahin, wo es weh tut.“ Diese Woche gastiert die TSG beim Derby gegen die SHB in Herbrechtingen.

TSG: Birzele, Diebold, Müller (1), Bauder (1), Fischer (10/4), Grupp (1), Knöller, Jaus (8), Riehl (5), Diedersdorfer, Mainka (3)