Herbrechtingen/Steinheim / Sandra Gallbronner Auf ein paar Spieler muss die SHB gegen Kirchheim und der TVS gegen Feldkirch verzichten.

„Kompliment an die Mannschaft. Das ist nicht selbstverständlich“, sagt SHB-Trainer Cosmin Popa im Hinblick auf den jüngsten Sieg der Spielgemeinschaft gegen Söflingen II. Zwar war der Sieg mit 26:25 ein knapper, doch dürfe nicht außer Acht gelassen werden, dass der Gegner mit drei Oberligaspielern angereist sei, so Popa. Auch mit der Leistung von Neuzugang Stefan Beljic zeigt sich der Coach zufrieden: „Er hat gute Entscheidungen getroffen.“ Sechs Tore gingen auf das Konto des Rückraumspielers. „Natürlich braucht es noch Zeit bis er voll angekommen ist“, sagt Popa. Deshalb werde im Training weiter auf die Integration Beljics gesetzt.

Ein wichtiger Schritt, hält die Verletzungsmisere bei der SHB doch weiterhin an. So hat sich Hamza Bayik in der Partie gegen Söflingen die Bänder im Sprunggelenk gerissen und wird vorerst ausfallen. Bogdan Marin nimmt sich nach seiner Schulterverletzung eine einjährige Auszeit, um wieder vollständig genesen zu können. Und der verletzte Fabian Kresse werde seine Karriere als Spieler beenden, so Popa.

Am Samstag empfängt die SHB, die derzeit auf dem achten Platz rangiert, den Tabellendritten Kirchheim (19.30 Uhr). Ein gutes Vorzeichen: „Wir wurden in der Bibrishalle noch nicht geschlagen“, sagt Popa. Damit das auch so bleibt, möchte der Trainer gegen Kirchheim mehr rotieren. „Gegen Söflingen wurde für manche die Luft knapp.“

Tabellenletzten ernst nehmen

Beinahe zeitgleich ist der Tabellenzweite TV Steinheim zu Gast bei Tabellenschlusslicht BW Feldkirch und trifft damit nach Hohenems direkt auf die nächste österreichische Mannschaft (Samstag, 20 Uhr). Von der Tabellenplatzierung lässt sich Trainer Sebastian Kieser nicht beeindrucken: „Feldkirch ist mit Vorsicht zu genießen.“ Eine falsche Einstellung sei gefährlich. So sei Feldkirch in der Vorrunde extrem ersatzgeschwächt gewesen und spiele nun daheim, während der TVS eine lange Anfahrt habe.

Aus der Partie gegen Hohenems wolle man die bessere Abwehrleistung mitnehmen, so Kieser. Zudem habe es die Mannschaft, anders als in vorherigen Spielen, geschafft, das Tempo auch in der zweiten Halbzeit hoch zu halten. Das soll auch diesmal wieder gelingen.

Auch der TVS-Coach kann nicht mit seinem vollen Kader aufwarten. So hat Klaus Nissle gegen Hohenems einen Ellenbogen ins Gesicht bekommen und eine Augenhöhlenprellung erlitten. Jannik Bühler ist noch für diese Partie gesperrt. Dennoch biete der Kader gutes Potential.