TSG Schnaitheim: / HZ Beim bis dato Tabellenletzten ging die TSG förmlich mit 19:35 unter.

Der TSV Bartenbach ist nicht so schlecht, wie es der Tabellenstand vermuten lässt. Dies bekamen die Bezirksliga-Handballer der TSG Schnaitheim deutlich zu spüren und verloren beim bis damaligen Schlusslicht deutlich.

Das erste und zugleich letzte positive Signal setzen die Gäste gleich zu Beginn, als sie mit 2:0 in Führung gingen. Doch dann nahm das Desaster seinen Lauf. Die Bartenbacher, beflügelt von einem Trainerwechsel unter der Woche, spielten gefällig im Rückraum, bis sich die Möglichkeit ergab ihren Kreisläufer Fezer am Kreis freizuspielen. Der Schnaitheimer Defensive gelang es nicht diese Anspiele zu unterbinden und so erzielte der Kreisläufer der Bartenbacher innhalb der ersten zehn Minuten bereits fünf Tore. Auch in der Offensive agierten die Schnaitheimer lethargisch und lagen zur Halbzeit bereits 10:19 zurück.

Die zweite Halbzeit stand der ersten in nichts nach, im Angriff taten sich TSGler weiterhin schwer und in der Abwehr war das Torhüterduo Schmeißer/Mruk komplett auf sich allein gestellt. So bahnte sich bereits nach 40 Minuten eine Blamage an, als die Bartenbacher ihre Führung das erste Mal auf 13 Tore hochschrauben konnten.

Der einzige Lichtblick war das Debüt des A-Jugendlichen Lasse Kopp, der als einziger das Ruder im ideenlosen Angriff der TSG übernahm und mit schönen Einzelleistungen glänzen konnte. Er war mit sieben Treffern auch der beste Torschütze der Gäste.

Bis zum Ende bauten die Bartenbacher allerdings ihren Vorsprung auf 16 Tore aus und die TSG Schnaitheim kassierte eine 19:35-Klatsche.

Zwar belegen die Schnaitheimer weiterhin den fünften Tabellenplatz, sollten sich aber Gedanken uber ihre Einstellung machen, um nicht in die Abstiegszone zu geraten.

Kommenden Samstag, 7. Dezember, empfängt die TSG in eigener Halle in einem richtungsweisenden Derby die Spielgemeinschaft aus Oberkochen/Königsbronn (19.30 Uhr).

TSG Schnaitheim: R. Schmeißer, Mruk, Kraft, Früholz, Kopp (7), Paul (3/2), Häring, F. Wagner (1), J. Wagner (2), Zeger (4), Simon (1), Kohler (1)

Zuschauer: 50