TSG Schnaitheim: / Marion Paus Die Landesliga-Handballerinnen der TSG Schnaitheim kassierten beim Tabellendritten Ebersbach/Bünzwangen die fünfte Niederlage in Folge.

Die fünfte Niederlage in Folge kassierten die Landesliga-Handballerinnen der TSG Schnaitheim beim Tabellendritten Ebersbach/Bünzwangen. Noch vor dem Spiel mussten die Schnaitheimerinnen einen Schrecken wegstecken, da sich Torhüterin Pia Birzele beim Aufwärmen am Fuß verletzte und voraussichtlich die nächsten Spiele ausfällt. Klar in der Außenseiterrolle zeigte die TSG, dass sie trotz des dezimierten Kaders eine gute Leistung abrufen kann. Lediglich in den ersten 15 Minuten der zweiten Halbzeit versäumte man den Anschluss zuhalten.

Zwar lagen die Gäste nach knapp zwölf Minuten noch mit 4:7 im Hintertreffen, doch mit drei Toren in Folge durch Ali Riehl, Niki Müller und Sophie Wiedmann stand es 7:7 nach 16 Minuten. Angetrieben von der beweglichen Abwehrleistung und einer sicher stehenden Andi Diebold im Tor konnte die TSG in der 24. Minute sogar 12:9 in Führung gehen. Doch die Gastgeber fanden wieder zurück in die Spur und holten Tor um Tor zum 13:13-Halbzeitstand auf.

Zwar stand die TSG-Abwehr weiterhin aggressiv und beweglich doch im Angriff scheiterte man am Gehäuse oder am Torwart. So vergingen zehn Minuten ehe Ali Riehl beim 18:15 nach 43 Minuten einnetzte. Die Gastgeber spielten nun mit zwei Kreisläuferinnen, was die Schnaitheimer Abwehr aus dem Konzept brachte und setzten sich bis zur 49. Minute auf 22:16 komfortabel ab. Doch Schnaitheimerinnen kämpften sich bis zur 58. Minute auf 23:21 wieder heran.

Nun folgte allerdings eine aus Gästesicht fragwürdige Zeitstrafe gegen Jasmin Vetter und ein Siebenmeter, den die Gastgeber zum 24:21 verwandelten. Susi Fischer erzielte in der 59. Minute den letzten Treffer für die TSG bevor das Spiel beim 25:22 endete.

Im Schnaitheimer Lager ist man absolut zufrieden mit der Mannschaftsleistung, da man als Außenseiter die Partie bestritt und nichts zu verlieren hatte. Erfreulich ist auch, dass sich jede Schützin in die Torliste eingetragen hat. Lediglich die Verletzung von Pia Birzele trübte die Stimmung. Marion Paus
Birzele, Diebold, Müller (1), Bauder (2), Fischer (4), Grupp (1), Vetter (1), Knöller (2), Jaus (3/1), Riehl (5), Diedersdorfer (1), Wiedmann (2)