Folgerichtig erzielte die SHB in der zweiten Halbzeit nur sechs Treffer und verlor letztlich verdient 18:23.

Trainer Feil sah dies genauso, mit hineingespielt habe aus seiner Sicht außerdem noch die Leistung der Schiedsrichterin. Sie hätte beim Gegner in manchen Phasen zu viel ohne Zeitstrafen durchgehen lassen.

In der ersten Halbzeit machte es die SHB noch sehr gut. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase waren es Braun und Sahin, die ihre Farben mit 10:8 nach knapp 18 Minuten in Führung brachten. Die Führung hielt durch Schweda zunächst auch noch, doch dann kam der Angriffsmotor bei beiden Mannschaften erheblich ins Stocken. Sowohl die SHB als auch Uhingen/Holzhausen verstrickten sich sehr oft in Einzelaktionen und technischen Fehlern. So kam es, dass in den letzten zehn Minuten der ersten Hälfte gerade mal noch zwei Tore fielen. Mit einem hauchdünnen Vorsprung schafften es die Gäste in die Kabinen.

Nach der Pause kam der Einbruch. Beim 14:18 konnten die Feil-Schützlinge die gegnerische Torhüterin binnen zwölf Minuten nur zweimal überwinden. Zu statisch war das Angriffsspiel und zudem ließ man sich immer mehr von der Härte des Gegners aus dem Konzept bringen. Durch die Tore von Wiedmann konnte man zwar beim 17:19 knapp sieben Minuten vor dem Ende noch mal hoffen, aber auch in den letzten Minuten fand die SHB kein Mittel, um gegen das heimische Bollwerk anzukommen. So gelang zwar Schweda noch ein SHB-Treffer, die Gastgeberinnen konnten das Spiel aber sicher nach Hause schaukeln.

Kommenden Sonntag gastiert mit Weilheim der Tabellenletzte in der Buchfeldhalle.
SHB: Sadowski und Serwe im Tor; Sturm (4), Fleischer, Sahin (2), Schweda (3), Wiedmann (6), Gröner, Braun (1), Rühle, Gerstmayr (2/2), Renner