Schnaitheim / Marion Paus Beim deutlichen 24:31 gegen die stark spielende HSG Ebersbach/Bünzwangen war die Abwehr nicht auf der Höhe.

Schon in den Anfangsminuten zeigte sich, dass die TSG nicht ihren besten Tag erwischt hatte. Zwar hielten die Schnaitheimerinnen bis zum 6:6 nach 14 Minuten mit, aber fortan war die HSG die konzentriertere Mannschaft.

Der sonst so starke TSG-Abwehrverband stand nicht sicher und war nicht beweglich genug, um die routinierten Spielhandlungen und die Rückraumwürfe der Gäste in Griff zu bekommen. So gerieten die Gastgeberinnen über das 6:11 in der 22. Minute bis zur Halbzeit mit 8:14 in Rückstand.

In Halbzeit zwei wollte Schnaitheim eine Aufholjagd starten. Doch schon den ersten Treffer erzielte die HSG. Und als man mit 14:22 in der 42. Minute im Hintertreffen lag, schien die Partie gelaufen zu sein. Durch ein Tor von Hanna Barth und einen Strafwurf von Susi Fischer schloss die TSG wieder auf 17:23 auf.

Die Mannschaft fing sich nun und begann zu kämpfen. Drei Siebenmetertore und vier aus dem Feld verkürzten den Spielstand bis zur der 57. Minute auf 24:28, ehe dann die HSG nochmals eine Schippe drauflegte. Technische Fehler und Fehlwürfe, dazu viele Pfostentreffer, welche die Grün-Weißen die gesamte Partie begleiteten, nutzten die Gäste rigoros aus und beendeten beim 24:31 die Partie.

TSG Schnaitheim: Diebold, Birzele, Barth (4/2), Müller, Fischer (10/7), Grupp, Vetter (3), Knöller (2), Jaus, Riehl (3), Diedersdorfer (1), Mainka (1)