Kreis Heidenheim / Philipp Hruschka Beim TV Brenz gestaltete sich die Vorbereitung schwierig, aber zugleich abwechslungsreich. Am Samstagabend geht es gegen den Tabellenletzten Heubach.

In der Handballbezirksliga spielen dieses Wochenende drei der vier Kreisvertreter. Der TV Brenz empfängt nach der Winterpause am Samstagabend den Tabellenletzten aus Heubach (19.39 Uhr), der HSB hat den TSV Heiningen 2 zu Gast (20 Uhr). Die TSG Schnaitheim fährt zur SG Kuchen-Gingen, Anpfiff ist am Sonntag um 17 Uhr.

TV-Coach Philipp Gyaja spricht vor der Partie von einer schwierigen Lage, in der sich sein Team befinde: Einige Spieler fallen krank oder verletzt aus. „Es ist zur Zeit ein bisschen eine Wundertüte, wer ins Training kommt“, so Gyaja. Noch unsicher sei vor allem, wer auf der Position linksaußen spielen wird.

Wegen der vielen Ausfälle war die Vorbereitung nicht optimal. Zwar hat Gyaja mit dem Team ein paar Grundlagen trainiert, sich sonst aber mehr auf individuelles Training konzentriert. Dass es nicht langweilig wird, hat er seine Jungs in der Pause außerdem mal Zumba tanzen lassen.

„Das ist ein Pflichtsieg“

Für Gyaja ist klar, dass gegen Heubach die Punkte her müssen: „Das ist ein Pflichtsieg. Wir haben schon im Hinspiel einen Punkt liegen gelassen.“ Seine Mannschaft hat sich mittlerweile daran gewöhnt, so weit oben in der Tabelle zu stehen (momentan Platz drei). „Das wollen wir möglichst lange genießen.“

Ebenfalls von personellen Sorgen geplagt ist HSB-Coach Bayram Somogyi vor dem Spiel gegen Heiningen I:  „Uns fehlen fünf Spieler und ein Torwart.“

Die Lösung? „Spieler aus der zweiten Mannschaft helfen bei uns aus.“ Das Rezept? „Wir wollen taktisch einfach cleverer als der Gegner spielen.“ Der Haken: Die Positionen sind zum Teil nur einfach besetzt, weshalb manche Spieler 60 Minuten durchspielen müssen.

Auf dem Spiel steht eine Serie, bisher hat der HSB alle Partien der laufenden Saison gewonnen. „Das wollen wir fortsetzen“, so Somogyi.

Gegen einen starken Aufsteiger

Ein Wörtchen mitzureden hat da Söflingen. Der HSB-Coach bezeichnet den Gegner als eine gute Mannschaft, als einen starken Aufsteiger mit erfahrenen und auch jungen Spielern. Das Hinspiel habe der HSB schon unnötigerweise verloren – nach 45 Minuten, die man vorne gelegen hat, gaben die Heidenheimer den Sieg noch aus der Hand.

Froh wäre Somogyi über ein bisschen zusätzliches Glück. „Das ist eine zweite Mannschaft. Vielleicht müssen sie ja ein paar Spieler an die erste Mannschaft abgeben.“