Generationen von Heidenheimer Sportlern haben ihn kennen und schätzen gelernt, für viele ist er der Inbegriff des vorbildlichen Funktionärs: Emil „Bembes“ Schwarz (Foto) feiert seinen 90. Geburtstag.

Seine Verdienste sind groß, ebenso ist es die Anzahl der Ehrungen. Bei der jüngsten Hauptversammlung des HSB wurde Schwarz für sage und schreibe 75 Jahre Mitgliedschaft ausgezeichnet, seit 22 Jahren ist er Ehrenvorstand des Vereins. Schwarz erhielt die St.-Georgs-Stafette, zudem würdigten der Württembergische Landessportbund und die Württembergische Sportjugend seine Verdienste.

Im Jahr 1947 schloss sich Schwarz den Heidenheimer Handballern an, bereits als 21-Jähriger wurde er Jugendleiter und Trainer. Mit ihm feierten die Handballer viele große Erfolge, unter anderem spielte der HSB in dieser Zeit in der höchsten württembergischen Liga. Außerdem war Schwarz von 1962 an 30 Jahre lang Gesamtjugendleiter und anschließend acht Jahre lang Anlagenverwalter.

Bei aller Begeisterung für die Harzkugel vergaß er die anderen Sportarten nie. Schwarz regte unter anderem an, um Heidenheim herum Langlauf-Loipen anzulegen und war jahrelang dafür verantwortlich, dass diese rechtzeitig gespurt wurden. Darüber hinaus war er Vorstandsmitglied und stellvertretender Sportkreis-Jugendleiter. Als Mitglied des Kreiswohlfahrtsausschusses zeigte er auch soziales Engagement.

Bis heute ist Schwarz sportlich interessiert. „Ich schaue viel, Sommer- wie Wintersport. Da gefällt mit besonders das Biathlon“, sagt der 90-Jährige, der selbst noch aktiv ist und den Radtreff der AH-Handballer organisiert. „Ab Mai machen wir wieder Halb- und Ganztagestouren“, freut sich der 90-Jährige. Dann geht es schon mal über 60 bis 80 Kilometer. Vor allem schätzt er die Gemeinschaft und so wird heute noch im HSB-Sporttreff mit den alten Handballkameraden gefeiert.