Im letzten Saisonspiel geriet der TV Steinheim bei der Spielgemeinschaft WiWiDo von Beginn an ins Hintertreffen. Die Gastgeber wollten unbedingt die letzten Zweifel am Klassenerhalt beseitigen und legten sich voll ins Zeug. Nach 21 Minuten stand es 14:7 für WiWiDo, dann fing sich der TVS und kam bis zur Pause auf 17:15 heran.

In der zweiten Halbzeit verlief das Spiel lange ausgeglichen, beim 26:25 in der 49. Minute war noch alles offen. Doch dann kassierte Steinheim vier Tore in Folge, das war natürlich die Entscheidung.

„Wir haben zu viele klare Chancen vergeben und den gegnerischen Torhüter warm geschossen“, erklärt Trainer Sebastian Kieser. Die Steinheimer haderten auch mit einigen Entscheidungen der Schiedsrichter und kassierten ungewöhnliche Zeitstrafen. Letztlich tat die Niederlage aber nicht mehr weh, denn der TVS stand bereits als Vizemeister fest.

In welcher Halle geht’s weiter?

Auch nach Saisonende steht der Verein vor großen Aufgaben. „Die Spieler haben Pause, die Trainer planen“, schmunzelt Kieser, der zusammen mit seinem Kollegen Arne Kühr und der Abteilungsleitung die Weichen für die kommende Runde stellen muss.

Der Plan ist, künftig durchgehend in der Gerstetter Georg-Fink-Halle zu trainieren, ob die dann auch als Heimspielort zur Verfügung steht, wird sich allerdings erst noch entscheiden. Zudem ist die Halle während der Sommerferien geschlossen, was die Vorbereitung auf die neue Runde erschweren würde. Ende Juni wollen die Steinheimer mit individuellen Trainingsplänen starten.

Personell wird sich wohl nichts mehr ändern, den Abgängen von Klaus Nissle, Sascha Röhrle (beide Karriereende), Armin Bauer (zurück nach Alfdorf)  und Jannik Bühler (nach Treffelhausen) stehen die Zugänge Luca Hauser (von der SHB), Nils Huber (aus Schnaitheim) sowie die nach ihren langen Verletzungspausen zurückkehrenden Maximilian Rau und Tobias Fitzke gegenüber.

HSG WiWiDo – TV Steinheim 31:26 (17:15)
Steinheim: Maier, Eleftheriadis, Eisele (4), Bauer (4), Benz, Herbrik, Gebhard, Mewitz (9/3), Kaumann (4), Nissle (1), Bühler, Baur, Hungerbühler (2), Röhrle (2)
Siebenmeter: Steinheim 4/3 verwandelt – WiWiDo 4/4
Zeitstrafen: Steinheim 7 (Bühler 2, Herbrik, Maier, Hungerbühler, Röhrle, Stängle – WiWiDo 5
Zuschauer: 250
Schiedsrichter: Braun (Deizisau)/Fischer (SG Hegensberg-Liebersbronn)