Da hat jemand tatsächlich nichts Besseres zu tun gehabt: Unbekannte randalierten auf dem Vereinsgelände des RSV Hohenmemmingen, der mit dem FV Burgberg eine Spielgemeinschaft im Fußball bildet. Und das auch noch zweimal in kurzer Zeit. Von Samstag (6. März) auf Sonntag (7. März) seien eine Lampe mit einem Bewegungsmelder und eine Kamera zerstört worden, erzählt RSV-Abteilungsleiter Markus Maier.

Ausgehebeltes Fenster: Die oder der Täter machte sich am Vereinsheims des RSV Hohenmemmingen zu schaffen.
Ausgehebeltes Fenster: Die oder der Täter machte sich am Vereinsheims des RSV Hohenmemmingen zu schaffen.
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Doch nicht genug: In der Zeit von Mittwoch (10. März) auf Donnerstag (11. März) schlugen Unbekannte noch einmal zu. Ein Fenster eins Schuppens, in dem der RSV Material lagert, sei beschädigt worden. Zudem wurden zwei kleine Fußballtore entwendet und mehrere Hundert Meter weggeschleppt. „Das ist ja völliger Schwachsinn“, sagt Maier. Der Verein habe zwei Anzeigen, jeweils gegen Unbekannt, gestellt. Hinweise nehme die Polizei gerne entgegen.

Preisfrage: Warum sollte man ein Fußballtor hierhin tragen?
Preisfrage: Warum sollte man ein Fußballtor hierhin tragen?
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Zuvor sei der RSV nie einer solchen mutwilligen Zerstörungswut ausgesetzt gewesen, so Maier. Da der Sportplatz aber abgelegen am Ortsrand liegt, treffen sich hier immer wieder Gruppen, was Maier bereits aufgefallen sei. Das zuständige Ordnungsamt Giengen fahre hier auch regelmäßig Streife.

Versteht die Zerstörungswut nicht: Markus Maier, Abteilungsleiter beim RSV Hohenmemmingen.
Versteht die Zerstörungswut nicht: Markus Maier, Abteilungsleiter beim RSV Hohenmemmingen.
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Am Freitagabend, 12. März, will man bei RSV Hohenmemmingen beraten, was die Konsequenzen sein könnten. Möglich sei zum Beispiel eine Kameraüberwachung, so Maier. Wobei dies in der auch für Vereine schwierigen Coronazeit eine Frage der Finanzierung sei.