Erneut haben die Volks- und Raiffeisenbanken im Landkreis in Zusammenarbeit mit der Heidenheimer Zeitung einen Fairplay-Wettbewerb für die hiesigen Amateurfußballer ausgeschrieben. Dabei gab es in der Saison 2025/26 eine Titelverteidigung: Wie im Vorjahr erwies sich der RSV Oggenhausen als fairstes Team.
Die Oggenhauser, die beim Fairplay-Wettbewerb schon des Öfteren gut platziert waren, kassierten in 30 Spielen nur 39 gelbe Karten, mussten zwar eine gelb-rote Karte, aber keinen direkten Platzverweis hinnehmen. Das ergibt einen sehr guten Quotienten (Strafpunkte geteilt durch die Anzahl der Spiele) von 1,400 – in der Spielzeit 2024/25 hatte der RSV noch mit 1,567 die Nase vorn.
Besserer Quotient als im Vorjahr
Dahinter folgen zwei Mannschaften mit einem Quotienten von 1,667. Die SG Heldenfingen/Heuchlingen hatte dabei keine rote Karte zu Buche stehen und wurde deshalb Zweiter vor dem SV Bissingen. Rang vier ging mit 1,700 an die SG Niederstotzingen/Rammingen und als Fünfter kam mit 1,733 noch die SG Auernheim/Neresheim in die Preisgeldränge. Der SV Söhnstetten blieb als einziges Team komplett ohne Platzverweis, musste sich wegen der 57 gelben Karten aber mit dem achten Platz zufriedengeben.
Waren in der vorangegangenen Saison fünf Klubs aus der Kreisliga B4 vorn, mischen sich dieses Mal zwei Kreisliga-A-Teams unter die Top-Fünf. Im Gegensatz zu den Vorjahren lagen dieses Mal nicht durchweg sportlich erfolgreiche Mannschaften auch im Fairplay-Ranking ganz vorn.
Dieses Mal fällt der sportliche Erfolg etwas ab
Beispielsweise wurde der souveräne A3-Meister Türkspor Heidenheim nur Vorletzter, Vizemeister Gerstetten landete im Mittelfeld und B4-Vizemeister Mergelstetten im unteren Drittel. Allerdings war auch Kreisliga-A-Absteiger TKSV Giengen im Fairplay ganz unten. Mit einem Quotienten von 4,333 blieb aber auch dieses Team im Rahmen, im Jahr zuvor hatte das Schlusslicht noch 4,533 und in der Saison 2023/24 sogar 5,000.
Ansonsten gibt es eine gewisse Konstanz: Nach 1999 gelben Karten in der Saison zuvor wurden dieses Mal 1963 verhängt, die Anzahl der gelb-roten Karten stieg leicht von 61 auf 68, die der roten Karten blieb mit 39 genau gleich. Das Ganze allerdings bei einer Mannschaft weniger. Strafpunkte wegen besonderer Vorkommnisse gab es in dieses Mal keine.
