Heidenheim / Thomas Jentscher Am drittletzten Spieltag der Fußball-Bezirksliga kommt es am Sonntag zum Duell gegen die TSG Schnaitheim.

Noch drei Spieltage stehen in der Fußball-Bezirksliga aus und für die Mannschaften aus unserem Verbreitungsgebiet ist weiter Spannung angesagt.

Im Derby geht es dabei um den Klassenerhalt. Der AC Milan Heidenheim erwartet am Sonntag auf dem Sportgelände in Mergelstetten die TSG Schnaitheim. Während es für die Gäste – als einzigem Kreisvertreter – um nichts mehr geht, kämpft der AC noch gegen den Abstieg. Derzeit sind es fünf Punkte Vorsprung auf den Rang 14, den der SV Wört einnimmt. Mit einem Sieg könnte die Mannschaft von Trainer Dusko Cuckovic also zumindest schon einmal den direkten Abstieg abwenden, so Wört nicht gewinnt.

Jedes Spiel beginnt bei Null

Cuckovic hofft, dass diese Aussicht seine Mannschaft beflügelt. „Nach derzeitigem Stand müssten wir fast den kompletten Kader zur Verfügung haben, aber im Amateurbereich geht das manchmal schnell“, so der AC-Coach am Freitag. Die 1:7-Klatsche in der Hinrunde spielt für ihn keine Rolle mehr. „Jedes Spiel fängt wieder bei null an, die Jungs müssen den Kopf frei bekommen, dann haben wir sicher eine Chance.“

Für die auf Rang acht liegenden Schnaitheimer, die am Mittwoch auch noch das Nachholspiel gegen Neuler bestreiten, geht es lediglich noch darum, im Saisonendspurt noch zwei, drei Plätze gutzumachen. Mit Geschenken rechnet man beim AC Milan trotzdem nicht. „Das ist ein Derby, Schnaitheim wird sich sicher reinhängen“, so Cuckovic.

Noch kniffliger ist die Lage für Gerstetten, das im Moment den Abstiegsrelegationsplatz einnimmt. Der VfL hofft auf einen Heimsieg gegen Lauchheim, das seinerseits als Tabellensiebter keine Ambitionen nach ganz oben mehr haben kann.

Die hat aber noch die TSG Nattheim. Nachdem Bettringen zuletzt das Spitzenspiel gegen Neresheim verlor und man selbst 6:1 beim AC Milan gewann, fehlen den Nattheimern nur noch zwei Punkte auf Rang zwei. Mit der TSG Hofherrnweiler II erwartet die TSG am Sonntag allerdings einen sehr gefährlichen Gegner. Der Aufsteiger hat die zweitstärkste Offensive der Liga und gewann schon das Hinspiel gegen Nattheim mit 3:1.

Der SV Neresheim ist nach dem Sieg vom vergangenen Wochenende ganz klar auf Kurs Richtung Landesliga. Im Heimspiel gegen die SG Kirchheim sollte am Sonntag nichts anbrennen. Wenn Bettringen patzt, könnten die Klosterstädter sogar schon die Meisterschaft perfekt machen, das ist allerdings sehr unwahrscheinlich, da der direkte Konkurrent beim abgeschlagenen Schlusslicht Ellwangen spielt. Alle Spiele beginnen am Sonntag um 15 Uhr.

Mike Marianek wechselt zum SV Neresheim

Ein Zugang für die neue Saison steht beim derzeitigen Bezirksliga-Tabellenführer SV Neresheim schon fest: Vom Landesligisten FV Sontheim kommt Mike Marianek. Der frühere A-Junioren-Spieler des 1. FC Heidenheim war erst im März zu den Sontheimern gestoßen. Die Chancen auf ein Wiedersehen mit den jetzigen Teamkollegen stehen gut. Neresheim fehlen noch zwei Siege zum Aufstieg in die Landesliga, Sontheim nur ein Punkt zum Verbleib in dieser Spielklasse (siehe nebenstehender Artikel).