Fußball

Nur Derbys: Was die vier Trainer zum Albpokal in Heuchlingen sagen

Mehr Tradition geht fast nicht! Bereits zum 53. Mal wird der Albpokal ausgerichtet. In Heuchlingen treffen der TSV Gussenstadt, die SG Heldenfingen/Heuchlingen, der TSV Altheim/Alb und Titelverteidiger VfL Gerstetten aufeinander. Was die Trainer zum Stand der Vorbereitung sagen und wer aus deren Sicht die besten Chancen auf den Pokalgewinn hat:

Vom hohen Prestige des Albpokals sprechen alle vier Trainer. Zugleich gilt das Turnier kurz nach Beginn der Vorbereitung als wichtige Standortbestimmung. Als ranghöchster Teilnehmer geht die SG Heldenfingen/Heuchlingen ins Turnier, bleibt aber eine Wundertüte. Nach einem ambitionierten Start in der Vorsaison und einem Trainerwechsel von Jochen Holl zurück zu Daniel Mack, gelang der Klassenerhalt nur knapp. „Wir haben mit den Abgängen von Baris Acikgöz und Elvir Arslanovic erheblich an Qualität verloren, zudem wird Mathis Schmid noch länger ausfallen“, sagt der 45-Jährige. Dennoch zeigt er sich kämpferisch: „Ich liebe schwierige Situationen und gehe sie an. Ich stehe zu 100 Prozent zum Verein und gehe den schweren Weg.“

Verstärkung kommt unter anderem mit Matthias Koesler, zudem kehren Tim Neumann und Lukas Preßmar nach Verletzungen zurück. Die SG tritt vorerst bescheidener auf. „Wir haben noch keinen Scheich, der Gehälter zahlt“, sagt Mack mit einem Schmunzeln. Als Mitfavoriten sieht er den Titelverteidiger: „Gerstetten hat sich enorm entwickelt, sie werden sicher wieder um den Pokalgewinn spielen.“ Zugleich hofft er auf ansprechende Auftritte vor heimischem Publikum.