Ein großer Pokal für die Vereinsvitrine, sieben Kisten Bier oder vielleicht sogar beides? Bei der diesjährigen Auflage des traditionsreichen Albpokals gab es so einiges zu gewinnen. Während die Siegermannschaft mit einem Pokal belohnt wurde, sicherte sich das Team mit den meisten Toren eine ordentliche Menge an Bier zum Anstoßen. Kurioserweise konnten sich am Ende drei von vier Mannschaften über Preise freuen. Doch der Reihe nach. Neben der Kreisliga-B-Mannschaft des VfL Altheim und dem Bezirksligisten SG Heldenfingen/Heuchlingen gingen auch die beiden Kreisliga-A-Konkurrenten TSV Gussenstadt und VfL Gerstetten an den Start.
Fußball: Albpokal VfL Gerstetten gegen TSV Gussenstadt
Trotz hoher Temperaturen wurden den Zuschauern auf dem Heuchlinger Rasenplatz nicht nur einige spannende Partien, sondern auch zahlreiche Tore geboten. Letztlich holte sich, wie schon im vergangenen Jahr, die Mannschaft aus Gerstetten den Turniersieg. Lediglich dem TSV Gussenstadt gelang es, den Gerstettern ein 1:1-Unentschieden abzuringen. Der VfL blieb somit ungeschlagen und konnte sich auch gegen den höherklassigen Konkurrenten SG Heldenfingen/Heuchlingen mit 2:1 durchsetzen.
Lob und Kritik von VfL-Trainer Harald Fronmüller
Diese Partie zwischen der gastgebenden SG und den Gerstettern sollte sich am Ende als das Zünglein an der Waage herausstellen. „Das war ein gutes Spiel auf hohem Niveau. Mit diesem Spiel bin ich einverstanden“, sagt VfL-Gerstetten-Trainer Harald Fronmüller im Anschluss. Trotz des am Ende viel umjubelten Turniersiegs zeigte er sich jedoch nicht mit allen Auftritten seiner Mannschaft vollumfänglich zufrieden: „Wir haben nicht den besten Tag erwischt und fitnesstechnisch mit Sicherheit noch Luft nach oben. Man sieht, dass wir noch am Beginn der Vorbereitung stehen.“ Insgesamt zog Fronmüller aber ein positives Fazit und es überwog das Lob für die Turnierleistung seiner Schützlinge.

Lenny Fronmüller, der Kapitän und Torhüter der Siegermannschaft aus Gerstetten, spricht im Nachhinein von einem „tollen Erfolg“ für sein Team. Auch der 20-Jährige lässt durchblicken, dass der VfL in dieser Saison hohe Ansprüche und Ziele hat: „Gegen Gussenstadt und Altheim hätten wir es besser machen können, aber insgesamt war das Turnier ein Highlight für uns. Das feiern wir jetzt gemeinsam.“
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Offensivstärke wird belohnt
Grund zum Feiern hatten aber nicht nur die siegreichen Gerstetter: Denn sowohl der TSV Gussenstadt als auch die SG Heldenfingen/Heuchlingen wurden für ihre starken Offensivleistungen belohnt. Beide Mannschaften konnten in nur 180 Minuten Spielzeit beachtliche sieben Tore erzielen. Besonders treffsicher zeigte sich Dominik Damrose vom TSV Gussenstadt, der vier Tore erzielte. Die Belohnung erfolgte in Form von sieben Kisten Bier für beide Mannschaften.
Die Ergebnisse des Albpokals im Überblick
SG Heldenfingen/Heuchlingen – TSV Altheim/Alb 4:0
VfL Gerstetten – TSV Gussenstadt 1:1
SG Heldenfingen/Heuchlingen – VfL Gerstetten 1:2
TSV Gussenstadt – TSV Altheim/Alb 5:0
TSV Altheim/Alb – VfL Gerstetten 1:3
TSV Gussenstadt – SG Heldenfingen/Heuchlingen 1:2
