Aufstiege sind mit Schmerzen verbunden. Das wissen die Fußballer des FV Sontheim aus eigener Erfahrung zur Genüge. Nach der Meisterschaft in der Bezirksliga folgte eine lehrreiche Saison in der Landesliga – mit 21 Niederlagen, aber immerhin auch sechs Siegen und drei Unentschieden. Die Sontheimer haben zwar nicht die meisten Gegentore kassiert (77, Mitabsteiger MTV Stuttgart kam auf 84), allerdings haben sie die wenigsten Treffer erzielt (27). Dank einer starken Rückrunde (in dieser wurden 20 der 21 Punkte geholt) gab es trotz des sofortigen Wiederabstiegs dennoch einen versöhnlichen Abschluss für Trainer Sebastian Knäulein, der nach sechs Jahren nicht mehr weitermachen wollte.
Zurück in der Bezirksliga wird sich der FV Sontheim mit der Favoritenrolle auf die Meisterschaft arrangieren müssen. Abheben wird beim FVS deshalb niemand. „Ich höre oft Bettringen und Sontheim als Meisterschaftstipps. Bei uns ist jetzt aber alles auf null gestellt“, äußert sich Chrisovalantis Chalkidis im Hinblick auf den Wechsel auf der Trainerposition zurückhaltend. Der 42-Jährige hat zwar Knäuleins Nachfolge angetreten, ist im Verein aber kein Unbekannter. Zwei Jahre lief Chalkidis für Sontheim auf – seitdem ist der Kontakt nie abgerissen.
