Nattheim / Nadine Rau Wilfried Schürle von der TSG Nattheim starb im Alter von 62 Jahren.

Für die TSG Nattheim, insbesondere für die Fußballer, war Wilfried Schürle immer zur Stelle, setzte sich auf vielerlei Posten für den Verein und seine Mitglieder ein. Am vergangenen Montag starb er viel zu früh und nach schwerer Krankheit im Alter von 62 Jahren.

Selbst nachdem bei Schürle vor drei Jahren eine ernsthafte Erkrankung diagnostiziert worden ist, setzte er sein Engagement für die TSG und für deren Fußballer fast ohne Unterbrechung fort, wofür ihm Abteilungsleiter Otmar Burr und alle Mitglieder ihre höchste Anerkennung aussprechen.

Schürle war seit 2005 stellvertretender Abteilungsleiter der TSG-Fußballer und zuständig für die Finanzen sowie die Öffentlichkeitsarbeit. Zahlreiche seiner Artikel erschienen im Regionalsportteil der Heidenheimer Zeitung. Zudem war er federführend für das Stadionblatt „Breamabläddle“ zuständig und schrieb für die Internetseite der Abteilung.

Bei den vom Verein organisierten Turnieren war er nicht nur Leiter, sondern auch als Sprecher zu hören, egal ob in der Halle oder auf dem Rasen. Schürle hat mit seinem Einsatz entscheidend zu den sportlichen Erfolgen der Fußballmannschaften beigetragen – sowohl bei den Aktiven als auch bei den Jugendmannschaften.

Für die Mitglieder des Vereins galt Schürle immer als Ideengeber für die Zukunft der Abteilung. Er betreute die Sponsoren und organisierte auch die Altpapiersammlung für den Fußballförderverein und den Gesamtverein.

Apropos Gesamtverein: Auch hier hörte Schürles Engagement nicht auf. Seit 2005 war er Mitglied des Hauptausschusses. Außerdem gründete er einen Finanzausschuss, um die Ausgaben und Einnahmen des Vereins im Blick zu behalten und dessen Entschuldung zu erreichen. Bei der jährlich stattfindenden Ehrungsfeier des Vereins führte er immer launig durch den Abend.

Nicht zuletzt war er auch Kassierer beim Fußballförderverein und das von Beginn an. Außerdem übernahm er vor vielen Jahren den Posten als Vorsitzender.

Sein langjähriges Engagement wurde vergangenes Jahr mit dem DFB-Ehrenamtspreis honoriert.