Burgberg / Thomas Jentscher Der Burgberger Roland Baamann war als Vorsitzender des FV Burgberg, Schiedsrichter und Gemeinderat bekannt. Er starb in der Nacht zum Dienstag im Alter von 82 Jahren.

Der FV Burgberg, der Fußballbezirk Ostwürttemberg und die Schiedsrichtergruppe Heidenheim trauern mit der Familie um ihren Freund und Sportskameraden Roland Baamann, der in der Nacht zum Dienstag im Alter von 82 Jahren verstorben ist.

Roland Baamann hat seinen Heimatverein, den FV Burgberg, über Jahrzehnte geprägt, war von 1972 bis 1987 zuerst stellvertretender Vorsitzender und dann Vorsitzender des Fußballvereins. 1992 ernannte ihn der FVB zum Ehrenvorsitzenden.

1967 begann Baamann seine Tätigkeit als Schiedsrichter. Der Burgberger war 28 Jahre lang aktiver Schiedsrichter, pfiff Spiele bis in die Oberliga und war als Linienrichter in der 2. Bundesliga aktiv. Schon 1977 wurde er Obmann der Schiedsrichtergruppe Heidenheim. Von 1987 bis 1999 war er auch Schiedsrichter-Obmann im damaligen Bezirk Kocher/Rems (heute Ostwürttemberg).

Die Schiedsrichtergruppe Heidenheim ernannte ihn 2000 zum Ehrenobmann. Von 2010 bis 2012 sprang er hier nochmals als Obmann ein, als die Gruppe in Not war.

Im Jahr 2000 wechselte Roland Baamann den Verantwortungsbereich, er wurde Staffelleiter und war für die Kreisliga B im Bereich Heidenheim zuständig. Diese Position bekleidete er bis zum Jahr 2014, bevor er das Amt an seinen Sohn Thomas übergab.

Für seinen enormen ehrenamtlichen Einsatz erhielt Baamann viele Ehrungen, unter anderem die Schiedsrichter-Ehrennadel in Gold, die DFB-Ehrenamtsuhr, die WLSB-Ehrennadel in Gold und die WFV-Ehrennadel in Gold.

Zudem war Roland Baamann 30 Jahre lang Stadtrat in Giengen. Dass sein großes Engagement für die Allgemeinheit, den Sport und den Fußball im Besonderen auch weit über Vereins- und Verbandsgrenzen hinaus gesehen wurde, zeigt die Verleihung der Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg.