Der Kontrollausschuss des Deutschen Fußballbundes (DFB) teilte dem 1. FC Heidenheim am Montag, 21. Oktober, mit, dass mit Zustimmung des DFB-Sportgerichts von der Weiterführung des Verfahrens wegen des Fanbanners während des Heimspiels gegen RasenBallsport Leipzig abgesehen wird.

Der DFB hatte im Zusammenhang mit dem besagten Fanbanner eine Stellungnahme des Vereins angefordert. Darin distanzierte sich der FCH ausdrücklich von diesem Spruchband. Die dort getroffene Wortwahl entspreche nicht dem Fair-Play-Gedanken des FCH und auch in keinster Weise dem, wie sich der Verein den Umgang mit seinen Gästen vorstelle.

Heidenheimer Fans hatten im Heimspiel gegen RB Leipzig ihren Unmut über den Retortenclub geäußert, der vor vier Jahren in der Fünftklassigkeit  (übernahm das Oberligastartrecht des SSV Markranstädt) gestartet war. Egal wo Leipzig antritt, nahezu überall lassen sich die Fans zu zu – teilweise übers Ziel hinausschießenden – Kommentaren beziehungsweise Plakaten animieren. Wegen eines Banners einer Heidenheimer Fangruppierung mit der Aufschrift „Fußballmörder“ hatten die Leipziger rechtliche Schritte beim Deutschen Fußballbund eingeleitet.