Sontheim / Edgar Deibert In Sontheim wird am Samstag, 29. Juni, das erste von zwei Aufstiegsspielen ausgetragen (15 Uhr).

Wegen der hohen Temperaturen jammern? Das gibt’s bei den A-Jugend-Fußballern der Spielgemeinschaft Sontheim/Hermaringen nicht. Am Samstag, 29. Juni, empfängt das Team von Trainer Jens Wiedenmann die SG Weinstadt zum ersten von zwei Relegationsspielen zum Aufstieg in die Verbandsstaffel (15 Uhr). Das Thermometer wird dann um die 30 Grad Celsius anzeigen. „Das ist kein Problem für die Jungs“, sagt Wiedenmann und verweist auf das Entscheidungsspiel der Meisterschaft, das ebenfalls bei knapp 30 Grad ausgetragen wurde.

In diesem schlug Sontheim/Hermaringen das Juniorteam Rems und wurde Meister der Bezirksstaffel Ostwürttemberg. Nun geht es gegen die SG Weinstadt, den Meister der Bezirksstaffel Rems-Murr um den Aufstieg.

Das Hinspiel wird also am Samstag, 29. Juni, in Sontheim ausgetragen, das Rückspiel am Sonntag, 7. Juli, in Weinstadt (bei Stuttgart, ebenfalls um 15 Uhr). Gerne hätte die SG Sontheim/Hermaringen auch da am Samstag gespielt. Allerdings bestreitet der Gegner am Mittwoch, 3. Juli, noch das das Pokalfinale des Bezirks Rems-Murr und wollte deswegen gerne einen Tag länger zur Regeneration.

„Die könnten auch das Triple holen“, sagt Wiedenmann über Weinstadt. Denn Sontheim/Hermaringen hat bereits mit dem Pokal- und Titelgewinn das Double sicher. Der Aufstieg wäre die Krönung eines überragenden Saisonendspurts.

Über Kontakte hat sich Wiedenmann Informationen über Weinstadt geholt. Trotzdem sei es schwierig, im Vorfeld Konkretes über den Gegner zu sagen. Auffällig ist, dass Weinstadt 90 Tore geschossen und nur 2 von 22 Meisterschaftsspielen verloren hat. Zum Vergleich: Die SG Sontheim/Hermaringen kam in 20 Meisterschaftspartien lediglich auf 45 Treffer, bei vier Niederlagen und drei Unentschieden.

Ungeachtet der Zahlen betont Wiedenmann: „Wir wollen es jetzt packen!“ Der Aufstieg sei zwar kein Muss, aber eine schöne Zugabe, sagt der 41-Jährige im Hinblick darauf, dass er sein Team in der Außenseiterrolle sieht. „Die Jungs haben aber gezeigt, dass sie in den entscheidenden Spielen ihre Leistung bringen können.“