Giengen / Edgar Deibert Der 36-Jährige will sich eine Auszeit nehmen, danach aber als Coach bei einer anderen Mannschaft weitermachen.

Nach dieser Spielzeit ist Schluss: Bereits in der Winterpause hat Bastian Heidecker den Verantwortlichen der TSG Giengen mitgeteilt, dass er in der kommenden Saison als Trainer nicht mehr zur Verfügung steht. Heidecker betreute die Kreisliga-Fußballer zwei Jahre lang, dazu kommen knapp drei Monate in der Saison 2016/17, bevor er nach internen Querelen zurücktrat – dann aber schnell zurückkehrte. Und dies aus einem relativ einfachen Grund. Seine erste Trainerstation bezeichnet der 36-Jährige als „Herzensangelegenheit“.

Nun aber möchte sich der ehemalige Spieler des FCH II und des SSV Ulm (jeweils in der Oberliga, mit Ulm stieg er die Regionalliga auf) eine einjährige Auszeit nehmen. Allerdings möchte der Dettinger, der die B-Lizenz gemacht hat, sich in dieser Zeit weiterbilden und bei höherklassigen Mannschaften „reinschnuppern“. Heidecker würde nämlich gerne als Trainer weitermachen, allerdings nicht mehr in den unteren Fußballligen. Sein Wunsch ist es, eine ambitionierte Bezirksligamannschaft oder ein höherklassiges Team zu betreuen.

Interne Nachfolge-Lösung

Der Verein präsentiert indes eine interne Lösung, die aber längerfristig ausgerichtet ist. Mit Kevin Jander und Kevin Lindenmaier übernehmen die beiden Abteilungsleiter. Jander wird auch weiterhin spielen, Lindenmaier leitet alles von außen. Für beide ist es die erste Trainerstation.